Terminplan: Geschafft!

Fünf Abiturprüfungstage liegen hinter euch und uns. Es gibt keine Nachprüfungen: Erfreulich! Jetzt wünschen wir allen Kurslehrkräften viele Momente der Bestätigung bei der vielen Korrekturarbeit.

Dienstag: Neigungsfächer

 

    MO, 04. 4. 2016, MZH
Schriftliche Prüfungen   MI, 06. 4.- DO, 14. 4.2016
Deutsch   MI, 06.04.16, 8:00 - 13:30
Mathematik DO, 07.04.16, 8:30 - 12:30
Französisch   FR, 08.04.16, 8:30 - 11:30
Englisch   MO, 11.04.16, 8:30 - 11:30
Musik, Bildende Kunst, Physik, Sport   DI, 12.04.16, 8:30 – 12:30
Biologie, Chemie, Wirtschaft, Erdkunde, Gemeinschaftskunde   DI, 12.04.16, 8:30 – 13:00
Nachtermine   Fr, 22.04. – Di, 03.05.2016
Wiederbeginn des Unterrichts   MO, 18.04.2016
Fachpraktische Prüfungen BK MO, 29.02.2016
Musik DI, MI, 19./20.04.2016
Sport Fr.,Mo., Di., 03./06./07.06.2016
Kommunikationsprüfungen   DO/FR,12./13.05 2016
Themenvorschläge Präsentationsprüfung und Abgabe des GFS-Nachweisformulars bis spätestens MI, 04.05.2016
Pfingstferien   MO, 16.05. - FR, 27.05.2016
Unterrichtsende KS2   FR, 10.06.2016
Bekanntgabe schriftl. Ergebnisse / Präs.thema / zusätzl. mündl. Prüfungen / Zeugnisse KS2/2   MO, 13.06.2016, 8:00 Uhr, MZH
Wahl zusätzlicher mündlicher Prüfungsfächer MO, 13.06. – DI, 14.06., 12 Uhr
Beratung Lang, Dorer
MO, DI 13./14.06.2016, 12 Uhr
Traditionelle Henkersmahlzeit vor der mündlichen Prüfung (TSG-Freundeskreis)   FR, 17. 06, 19 - gg 22 Uhr
Mündliche Prüfungen MO, 20.06.- DI, 21.06.2016
Abiturfeier / Abiball   SA, 02.07.2016

 

Biologie, Chemie, Physik, Sport, , BK, GK, EK und Musik (letzteres in Triberg)

Am fünften und letzten Tag dieses Schriftlichen Abiturs wurden die Prüfungsumschläge nicht im Schulleiterzimmer, sondern in der Bibliothek geöffnet und gesichtet. Dort herrschte ein Kommen und Gehen, wobei allein Herr Neff, im Fach Physik, wirklich noch eine echte Auswahl, allerdings keine Qual der Wahl zwischen unterschiedlichen Aufgabenstellungen hatte:

Ach ja: Passt! Ich bin zufrieden (PHYSIK / Hr. Neff)

Weitere Blitzlichter zu Fächern, Themen und Aufgaben

Bildende Kunst / Hr. Brix: Es ist Abitur: Passt!

BIOLOGIE / Hr. Huber/Kapschefsky: Nur eine Aufgabe ist wirklich schräg, die muss aber nicht gewählt werden. Die anderen sind fair.

CHEMIE / Herr Mosbacher: Passt. Es gibt keine Überraschungen, sodass, wer gelernt hat, zurecht kommen wird. Natürlich hat jede der Aufgaben wie gewohnt eine etwas schwierigere Hürde: Es ist Abitur.

GEMEINSCHAFTSKUNDE / Fiehn: Die SchülerInnen müssten gut vorbereitet sein. Genau das, was ich erwartet habe, kam auch dran.

GEOGRAPHIE / Hr. Santalucia: Das entspricht den Erwartungen, wobei keine Tropenregion Thema ist, sondern zwei Mittelmeerregionen (Spanien/Türkei): Machbar!

SPORT / Hr. Wikgolm: Zumindest die Aufgabentypen, diesmal zur Trainingslehre Handball und zum Werfen, waren so zu erwarten: Machbar!

MUSIK (Umschläge wurden in Triberg geöffnet)

Der größte und wichtigste Teil des Abiturs ist bald geschafft!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

Warum wieder nur Analyseaufgaben und keine Mediation, so die übereinstimmende Frage unserer Englisch-Kurslehrkräfte, Frau Nieter, Frau Tudan und Herr Fehrenbacher (von rechts nach links) nach dem Öffnen der Abituraufgaben am vierten Prüfungstag. Schließlich ist diese Aufgabenform seit drei Jahren im neuen Englischabitur möglich und sie wird auch im Unterricht eingeübt, sodass es naheliegend wäre, sie auch einmal zu prüfen. Insgesamt scheinen die Englisch-Prüfungsaufgaben 2016 recht anspruchsvoll und dabei auch eng gestrickt zu sein, sodass es eigentlich gar kein wirklich freies Thema mehr gibt. Hier hatte früher doch so mancher Schüler/manche Schülerin im Abitur die Chance, seine Sprachkompetenz zu entfalten.

Im recht langen Text wie auch beim, bezüglich des notwendigen Hintergrundwissens nicht einfachen Cartoon zur medialen Begleitung von Polizeieinsätzen in Ferguson, ist Konzentration und Wissen gefragt. Immerhin ist genug Bezug zu den Pflichtthemen, etwa zum Spielfilm L.A. Crash gegeben, sodass sich das Lernen in diesen Themenbereichen unbedingt gelohnt hat.

Axel Dorer und Cordula Moser, am TSG verantwortlich für die Organisation der Prüfung, haben den Prüflingen einen Apfel zum Wörterbuch gelegt, damit sie die Konzentration auch bis zum Ende dieser vierten Prüfung halten: VIEL ERFOLG!

Wo ist mein Platz? lautet immer die erste Frage an jedem Prüfungsmorgen. Die Schülerplätze können nicht frei gewählt werden und wechseln je nach Kurs. Auch Papier und Schülernummern werden vorgegeben, sodass die Zweit- und/oder Drittkorrektoren dann auch anonym, mithin absolut neutral bewerten können.

 

"Das ist für alle machbar", so die Aussage von Zoran Josipovic, nach Durchsicht der Abituraufgaben im Fach Französisch. Mehr inhaltliche Vielfalt bei der Auswahl der Themen wäre ihm über die Jahre hinweg im Französisch-Abitur allerdings etwas lieber gewesen.

Aus Sicht der drei Kandidaten, die ja hoffentlich nur einmal eine solche Prüfung schreiben, bieten die Themen Migration und Integration, um welche Prüfungstexte und Fragen kreisen, natürlich durchaus aktuelle Bezüge, mithin genug Stoff (zumindest, wenn man die Diskussionen in deutschen wie französischen Medien verfolgt):

So handelt Text A, ein Auszug aus Mina Qualdhadjs Roman Ti táppelles Aicha, pas Louzifine, von Mimi der Tochter marokkanischer Eiwanderer, die in Brüssel aufgewachsen ist und....

Auch im Text B, dem Interview mit Hatice Akyyen (wieder mal aus der ZEIT, bzw. dem Zeit-Magazin) geht es um ein Mädchen, welches sich, in Anatolien geboren, in Duisburg zurechtfindet ("Ich habe im Grunde zwei Mütter").

Mal schauen, was unsere zwei Abiturientinnen und der eine TSG-Quotenabiturient daraus machen (alle Jahre wieder schafft es zumindest ein Vertreter des starken Geschlechts in die Riege der abiturablen Romanisten: Immerhin!).

„Alles gut“ (Herr Neff), „fast“ (Herr Meyer): Auch die Mathematiklehrkräfte waren gut gelaunt beim frühesten Pflichttermin des Schuljahres. Der Pflichtteil dieser Prüfung sei jedenfalls machbar ("auch ohne Wörterbuch verständlich“), darin waren sich die Kurslehrkräfte des TSG schon kurz nach 6.30 Uhr einig (früher dürfen die Aufgaben nicht geöffnet, mithin auch nicht gerechnet werden). Etwas länger dauerte da schon die Auswahl der anderen Aufgaben. Es ist fast schon Tradition, dass jede dieser Wahlaufgaben ihre besonderen Hürden bereit hält (Chance für die Guten / Falle für die weniger gut vorbereiteten, womöglich auch weniger talentierten SchülerInnen).


Herr Neff, TSG-Fachbetreuer für Mathematik, Frau Lang und Herr Meyer nutzten auch in diesem Jahr diese größtmögliche Zeitspanne bis zum Prüfungsbeginn, um die für ihre SchülerInnen optimalen Aufgaben auszuwählen, bzw. jene Aufgaben zu streichen, welche die vermeintlich größten Hindernisse für die jungen Leute mit sich bringen.

In einem Teil der gestrichenen Analysis-Aufgaben gings um die Berechnung von Schneehöhen in einem Skigebiet (mathematische Probleme, bei denen Prüflinge aus der Bergstadt gegenüber den Tälern vielleicht im Vorteil gewesen wären:-). Immerhin durften die BergstadtschülerInnen dafür in einer der ausgewählten Alternativteilaufgaben die Gefahr von Lawinenabgängen berechnen.

Die Rechnung  hinsichtlich der unterschiedlichen Anwesenheitswahrscheinlichkeit von Anfänger- und Fortgeschrittenenpaaren in einer Tanzschule wurde hingegen nicht ausgewählt.

Unsere Kurslehrkräfte haben lange und ausführlich gerechnet und diskutiert, sich mithin alle Mühe gegeben, die begrenzte Chance zur Auswahl zugunsten der SchülerInnen auch optimal zu nutzen. Dann lag der Ball, bzw. der Schnee bei den Schülerinnen und Schülern: Die haben zwischenzeitlich mehr als die Hälfte ihres schriftlichen Prüfungspensums (570 Minuten) bewältigt.

Während der Französischkurs gleich morgen wieder ran muss, hat die Mehrheit der SchülerInnen jetzt erst einmal drei Tage Pause bis zur zweiten Fremdsprachen-, der Englischprüfung.

„Morgens um 7 war die Welt noch in Ordnung“, zumindest für die Deutschlehrkräfte unserer Abiturkurse. Frau Seckinger, die Fachbetreuerin für das Fach Deutsch wie Frau Hoffmann und Herr Heck waren beim frühmorgendlichen Öffnen der Aufgaben im Schulleiterzimmer durchaus gut gelaunt. Natürlich hoffen wir, dass diese Stimmung jetzt gerade auch bei den Abiturientinnen und Abiturienten um sich greift und dass sie dann auch beim späteren Korrigieren der Arbeiten anhält.

Die Interpretation und der Vergleich der Pflichtlektüren bezog sich in diesem Jahr auf Peter Stamms Agnes und Agnes war auch an der Reihe, mithin am ehesten erwartet worden und machbar, sodass,  wer fleißig war, hier belohnt wurde (Fr. Seckinger). Der zweite Teil der Aufgabe, die vergleichende Betrachtung zur Bedeutung von Freiheit, bezog sich dann auch auf die beiden anderen Lektüren ( Büchners Dantons Tod und Frischs Homo Faber).

Auch die Aufgabe 2 zu Gedichten von Georg Herwegh und Ingeborg Bachmann ist machbar (Fr. Hoffmann).

Kurt Tucholsky´s Die Katze spielt mit der Maus kann als Kurzprosatext interpretiert werden, das entspricht in etwa dem Schwierigkeitsgrad der gleichen Aufgabentypen der letzten Abiturjahre (Hr. Heck)

Mensch und Maschine- Facetten einer Beziehung
, war das vorgegebene aktuelle und durchaus brisante  Essay-Thema, das man aber nicht zu einseitig angehen sollte  (Hr. Heck). Eine, die eher kulturpessimistische Facette, schien in der etwas einseitigen Materialauswahl allerdings durchaus vorgegeben zu sein.

Ulrich Greiner, Schönheit muss man lernen, der Text aus der Zeit bezieht sich auf die Bildungsdebatte rund um die Frage nach der (angeblich neuen) Funktionalität (auch) gymnasialer Bildung. Dies ist mithin die Chance für Prüflinge, das Abitur selbst zum Thema zu machen und auf acht Jahre gymnasialen Lernens zurück zu blicken, womöglich auch kritisch, mithin ohne die Verklärung klassisch humanistischer Bildung, welche der Text vorgibt. Die Deutschlehrkräfte waren sich einig, dass diese textgebundene Erörterung gar nicht so einfach und nicht ganz so  leicht greifbar sei. Ließ und lässt sich etwa Schönheit als philosophisch-ästhetische Kategorie durchaus unverzichtbar, wirklich lehren und erlernen, zumal wenn sie dabei auch noch als Bollwerk gegen die Ökonomisierung aller Lebensbereiche funktionalisiert werden soll? Wir sind gespannt, ob sich jemand auch an dieses ebenso schwierige wie spannende Thema herangetraut hat.

Unseren Abiturienten und Abiturienten hatten hoffentlich eine glückliche Hand bei der Auswahl der für sie richtigen Aufgabe und die nötige Konzentration wie das Durchhaltevermögen für diese, mit fünfeinhalb Stunden längste Fachprüfung.

Auch und gerade für die zweite Prüfung am morgigen Donnerstag in Mathematik gilt: Der Kopf muss frei sein, damit wir mit dem, oft durchaus auch begrenzten Wissen, Jonglieren können und dem dient ein Spaziergang oder ein gutes Gespräch weit mehr, als das Büffeln bis zur letzten Minute.

ABITUR - Infos und Hilfen:

NGVO: Verordnung des Kultusministeriums über Jahrgangsstufen sowie Abiturprüfung

Mit der Suchfunktion finden Sie gezielt Abiturvorschriften (im Leitfaden wie in der NGVO)

Terminplan allgemein bildender Gymnasien in Baden-Württemberg

Terminplan schriftliche Abiturprüfung
Schriftliche Abiturprüfung
Leitfaden für die gymnasiale Oberstufe

Quelle: http://www.kultusportal-bw.de

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