Aktuelles 2016 / 2017 s. a. DSB

TSG-Jahres- und Ferienkalender

AG-Angebote / s. a. DSB

TSG-Schulbrief Oktober 2016

CoR-Welt:Klasse-Projekt in China:Passwort: dali159


Taslima Akhter am TSG

St. Georgen | 24.07.2017

Das Bildungszentrum St. Georgen hatte in dieser Woche preisgekrönten Besuch. Taslima Akhter, Fotografin, Journalistin und Menschenrechtsaktivistin aus Bangladesch, reiste gemeinsam mit einer Abordnung des Friedrich-von-Alberti-Gymnasiums Bad Friedrichshall, welche den Deutschland- Besuch koordiniert hatte, an.

Akhter berichtete in ihrem Vortrag mit dem Titel „Made in Bangladesh- The Story of your T-Shirt“ vor einigen Klassen des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums und der Realschule von den Lebensumständen in Bangladesch. Mit Fotos und Einzelbeispielen brachte sie den Schülern die ärmlichen Verhältnisse näher. Familien leben oft gemeinsam in einem einzigen Raum und Kinder und Jugendliche müssen bereits früh in Fabriken arbeiten gehen, sodass Bildung häufig zu kurz kommt. In Bangladesch haben viele bekannte Modelabels Produktionsstandorte, da hier nur sehr geringe Löhne, die kaum zum Überleben reichen, gezahlt werden. In den Fokus der weltweiten Aufmerksamkeit ist das Land 2013 gerückt, als ein achtstöckiges Fabrikgebäude, das Rana Plaza, zusammenstürzte und mehr als 1100 Menschen ums Leben kamen. Obwohl zuvor Risse im Gebäude festgestellt wurden, mussten die Arbeiter in den dort untergebrachten Textilfirmen ihrem Dienst nachkommen. Taslima Akhter sieht es sehr kritisch an, dass dennoch von den Behörden von einem Unfall gesprochen wird, da das Unglück vorhersehbar gewesen sei und Menschenleben wissentlich aufs Spiel gesetzt worden seien. Sie selbst war ebenfalls am Unglücksort und dokumentierte die Katastrophe fotografisch. Das bekannteste Bild mit dem Titel „Final embrace“ (Die letzte Umarmung), welches zwei tote Menschen eng umschlungen in den Trümmern zeigt, wurde 2014 von der Stiftung World Press Photo ausgezeichnet. Ihr gehe es darum, mit ihren Bildern aufzurütteln und aufzuklären. Denn neben den Firmen trage auch der einzelne Konsument Verantwortung, der bewusst über seine Kaufentscheidungen nachdenken solle.

Lehrerin Michela Conzelmann bedankte sich am Ende des eindrücklichen Vortrags mit einem kleinen Geschenk und einer Geldspende, welche beim Fair Trade-Kuchenverkauf erwirtschaftet wurde. Die Spende geht an „Bangladesh Garment Workers Solidarity“, einer Hilfsorganisation, in welcher sich Taslima Akhter engagiert.

Taslima Akhter, Fotografin, Journalistin und Menschenrechtsaktivistin

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

St. Georgen | 24.07.2017 | Andrea Roth und Diana Merz

In der Woche vom 17.07 bis zum 21.07 unternahmen 19 Schüler der Kursstufe 1 des Thomas Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen eine Studienfahrt nach Berlin. Treffpunkt war am Montag um 7:40 Uhr am Bahnhof in St. Georgen; von dort ging es dann mit dem Zug zuerst nach Baden- Baden, dann weiter nach Göttingen und schließlich mit einer Stunde Verspätung in die Bundeshauptstadt.

Im Hotel angekommen gab es dann nur kurze Zeit zum Auspacken, woraufhin eine erste Übersichtsfahrt größtenteils mit dem Bus durch Berlin folgte. Am Brandenburger Tor wurde ein Gruppenbild gemacht und auch das erste Referat gehalten; danach folgten das Holocaust-Denkmal und der Potsdamer Platz mit zwei weiteren Referaten und somit endete der Montag mit einem kleinen Stadtrundgang.

Am Dienstag machten sich die Schüler dann auf den Weg zum Bundestag, dessen Gebäude sie erst nach eindringlichen Kontrollen betreten durften. Ermöglicht wurde dieser Besuch durch die Einladung des Bundestagsabgeordneten Torsten Frei (CDU). Dieser weilte zwar nicht in Berlin, sondern in seinem Wahlkreis Schwarzwald Baar/ Oberes Kinzigtal, aber sein Büroleiter Christian Friedrich verschaffte den Schülern Einblicke in das Politikgeschäft. Zuvor erfolgte ein Informationsvortrag im Plenarsaal. Auch die Dachterrasse mit Reichstagskuppel wurde noch besucht.

Nach einem Mittagessen in der Bundestagskantine machten sich die Schüler auf den Weg zum Jüdischen Museum. Eine Gruppe erhielt eine Führung zum Thema "Jüdische Traditionen", die andere zum Thema "Reaktionen deutscher Juden auf den Nationalsozialismus". Die Führungen begannen beide mit einer Einführung zur spannenden modernen und symbolträchtigen Architektur des Gebäudes, entworfen von Daniel Libeskind.

Um nach diesem eher bedrückenden Thema einen positiven Abschluss für den Tag zu finden, besuchte die Gruppe noch die Aufführung "Zwei Zimmer, Küche, Staat" im Kabarett Distel.

Den Mittwoch begannen die Schüler mit einem spannenden Besuch im Stasi- Museum, bei welchem sie ein Zeitzeuge herumführte. Die Vorgehensweise der Stasi wurde anhand zahlreicher Exponate eindrucksvoll deutlich. Auch Büros von Stasi- Mitarbeitern im Originalzustand und ein Fahrzeug, mit dem vermeintliche Verbrecher abgeführt wurden, konnten besichtigt werden. Nach einer Mittagspause gab es an diesem heißen Sommertag eine Abkühlung mit den „Berliner Unterwelten“. Wie der Titel bereits sagt, ging die Gruppe hierbei unter Tage, um mehr über das spannende Thema Mauerdurchbrüche und Flucht zu erfahren. Besonders an dieser Führung war, dass konkrete Geschichten von einigen Menschen erzählt wurden, sodass ein emotionaler Bezug zu den ganzen Geschehnissen aufgebaut werden konnte. Dies war auch der letzte Programmpunkt für den Mittwoch, den Abend konnten die Schüler individuell gestalten.

Am Donnerstag brachen die Schüler direkt nach dem Frühstück in Richtung der Gedenkstätte Hohenschönhausen auf. Diese ist das ehemalige Stasi-Gefängnis, welches seit 1945 zunächst von der Sowjetunion benutzt wurde. Im Verlauf der Führung wurde den Schülern zunächst klar, unter welchen grausamen körperlichen Bedingungen die Gefangenen litten, während das Gefängnis in Hand der Sowjetunion lag. Später, als die Stasi dieses übernahm, zielte es mehr auf psychische Folter ab, um an nützliche Informationen zu gelangen.

Als nächsten Programmpunkt des Tages ging es zur East Side Gallery. Dies ist ein 1.3 km langes Stück der Berliner Mauer, welches stehen geblieben ist. Auf diesem Mauerstück gibt es verschiedene sehr interessante Graffitis, welche nach dem Mauerfall an dieser angebracht wurde. Danach hatten die Schüler kurz Zeit sich zu stärken, um dann zum Fernsehturm am Alexanderplatz weiter zu fahren. Auf diesem verbrachte die Klasse einige Zeit und konnte den Rundumblick über Berlin bestaunen. Der Abend durfte wieder nach eigenen Wünschen gestaltet werden.

Am letzten Tag ihrer Reise besuchte die Klasse noch den Bundesrat. Dort wohnten sie einer Führung bei, welche im Überblick die Funktion und die Geschichte des Bundesrats sowie des Gebäudes verdeutlichte. Am Ende der Führung stand noch ein Rollenspiel auf dem Programm, in welchem die Schüler Gesetzesentwürfe zum Thema Legalisierung von Cannabis entwarfen.

Nachdem die Schüler sich noch etwas Proviant für die Fahrt gekauft haben, ging es auf die achtstündige Rückfahrt. Erschöpft kam die Gruppe wie geplant gegen 23 Uhr am Bahnhof in St. Georgen an und somit endete die Studienfahrt nach Berlin, welche von den Lehrern Christine Seckinger und Jens-Uwe Meyer betreut worden war.

Bericht von Andrea Roth und Diana Merz

Berlin Studienfahrt 2017

Bunestagswahl 2017

Anlässlich der anstehenden Bundestagswahlen im September organisierte der Neigungskurs Gemeinschaftskunde des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums eine Podiumsdiskussion mit Bundestagskandidaten des Schwarzwald-Baar-Kreises. Vertreten waren Patrick Bausch (Linke), Volker Goerz (Bündnis 90/ Die Grünen) , der derzeitige Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Thorsten Frei (CDU), Jens Löw (SPD) sowie Dr. Andrea Kanold, Kreisvorsitzende der FDP, welche den Direktkandidaten Marcel Klinge aus terminlichen Gründen vertrat.

Die Moderatorinnen Sara Raimondo und Andrea Roth aus der KSI begrüßten die Gäste und wollten zunächst wissen, was diese tun würden, wenn sie selbst Bundeskanzler seien. Anschließend stellten sich die Kandidaten den vielen Fragen der Moderatorinnen, welche gemeinsam vom Neigungskurs formuliert waren. Neben dem aktuellen Thema Sicherheit und mögliche Folgen für jeden Einzelnen kam es auch zu einer hitzigen Diskussion über Deutschland als Waffenexporteur. Passend zum Club of Rome-Schulprofil nahm auch die Debatte über effektive Nachhaltigkeitsstrategien viel Raum ein. Auf welche umweltfreundlichen Technologien muss in Zukunft gesetzt werden und welche neuen Herausforderungen haben diese?

Die Schüler der Klassen 8-11 erlebten Politiker in Aktion und verabschiedeten alle mit einem freundlichen Applaus.

Podiumsdiskussion 2017

Abitur 2017


Gäste aus Kolumbien am TSG

St. Georgen | 03.07.2017

Das Thomas-Strittmatter-Gymnasium konnte in dieser Woche erneut Gäste aus Kolumbien begrüßen. Fünf kolumbianische Schüler waren gemeinsam mit ihrem Theaterlehrer Wolf Wilms drei Tage lang in St. Georgen. Zustande kam der Kontakt über das Projekt „Chat der Welten“. Durch diesen Austausch zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen sollen globale Zusammenhänge verdeutlicht werden, was ganz im Sinne des Club of Rome-Gedanken ist.

Die Klasse 7b des Gymnasiums studierte gemeinsam mit ihren Gästen unter der Anleitung von Wolf Wilms ein kleines Theaterstück mit dem Titel „Pachamama –Mutter Erde- ist krank“ ein, welches dann im Rahmen einer Schulstunde einer sechsten Klasse vorgespielt wurde. Im Stück wurden die Schönheit der Natur, das Leben des indigenen Volkes in Kolumbien und die Ausbeutung von Natur und Mensch thematisiert.

Die Schüler waren mit Engagement und Konzentration bei der Sache und das Publikum spendete angetan Applaus. Auch in Zukunft soll der Kontakt zu Kolumbien Bestand haben.


Bundeswettbewerb für Fremdsprachen

St. Georgen | 29.06.2017

Mit Erfolg haben drei Schüler der 8. Klasse des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen teilgenommen. Lena King, Maleni Labitzke und Piotr Lachendro stellten sich der Herausforderung im Fach Englisch. Der Wettbewerb besteht dabei aus mehreren Teilen. Neben einem Sprechbeitrag, den die Schüler selbst schreiben und anschließend aufnehmen mussten, absolvieren sie auch eine Klausur, welche neben Grammatikvermögen und Ausdrucksfähigkeit ebenso sprachliche Kreativität einfordert. Die drei Schüler erhielten allesamt eine Urkunde, die ihnen eine überdurchschnittliche Sprachfähigkeit bescheinigte.

Lena King, Maleni Labitzke (Klasse 8a) und Piotr Lachendro (Klasse 8b) (von links nach rechts)

„WELTfairÄNDERER“ in St. Georgen

WELTfairÄNDERER

Eine umfangreiche Aktionswoche findet vom 25.-30. Juni 2017 an der Robert-Gerwig-Schule statt. Schüler-Workshops, Ausstellungen und auch Veranstaltungen für alle Bürgerinnen und Bürger werden geboten und sollen über soziale Gerechtigkeit aufklären und für Nachhaltigkeit sensibilisieren. Mehr Informationen unter: https://www.st-georgen.de/,Lde/Startseite/Rathaus/weltfairaenderer+in+st_+georgen.html


Fairer Handel: Schulen erarbeiten gemeinsam einen Kompass

St. Georgen | Patrick Ganter , 25.05.2017 | Quelle: Südkurier

Bald könnten die Schulen in der Stadt Fairtrade-Schulen sein. Der Kompass mit den Richtlinien wurde nun unterzeichnet. Er gibt im Schulalltag Richtlinien vor.

Es ist ein eigentlich altbekanntes Beispiel: Die lange Reise des T-Shirts, das man aus dem Regal zieht, das wahrscheinlich zigtausende Kilometer hinter sich hat und unter schwierigen Bedingungen produziert wurde. Wirklich bewusst macht man sich das, was hinter dem Produkt steht, beim Kauf und Tragen wohl nur selten. Und genau hier will das Schulnetzwerk St. Georgen nun ansetzen. Mit dem Fairtrade-Kompass sollen die Themen fairer Handel und Nachhaltigkeit ins Bewusstsein der Schüler rücken.

Symbolisch setzten die Vertreter der Schulen am Mittwoch ihre Unterschriften unter den genannten Kompass, der in fünf Unterpunkten das gliedert, was in Sachen Fairtrade wichtig ist. Ein Jahr lang hatte ein Fairtrade-Netzwerkteam mit Schülern, Eltern und Lehrer an dem Konzept gearbeitet. Es wird nun von der Trägerorganisation Transfair geprüft. Das Siegel "Fairtrade-School" dürfen die Bergstadt-Schulen dann wohl schon bald tragen.

Ralf Heinrich, Leiter des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums sagt: "Dieser Kompass gibt die Richtung vor, er ist keine Linie, an die man sich dogmatisch halten muss." An seiner Schule sei jedoch definiert, in welchen Fächern das Thema intensiver behandelt wird. Auch im direkten Umfeld der Schule, sei es der Bäcker-Verkauf im Schulgebäude oder das Kiosk im benachbarten Hallenbad, werden einbezogen.

Hubert Ilka, kommissarischer Schulleiter der Realschule, betont, dass hinter dem Kompass kein Papiertiger steckt. Er bringe Struktur und sorge dafür, dass man sich die Hintergründe bewusster macht. Er spricht von einem systemischen Nachhaltigkeitseffekt, der sich in Zusammenhang mit Fairtrade ergibt, sieht aber auch die auf den ersten Blick negativen Auswirkungen. Denn jüngst haben alle Schulen, so wird das schon bei der Stadtverwaltung praktiziert, auf ökologisch zertifiziertes Papier umgestellt – eben auch eine Kostenfrage.

Man müsse auch im Schulalltag konkret Lösungen aufzeigen. Michaela Conzelmann, Lehrerin am Thomas-Strittmatter-Gymnasium, hat intensiv an dem Fairtrade-Kompass mitgearbeitet und sagt: "Es ist besonders wichtig, den Schülern auch Handlungsoptionen aufzuzeigen."

Von den positiven Auswirkungen des Kompasses ist aber auch Jörg Westermann überzeugt. Er leitet in der Bergstadt gleich drei Schulen und ist für die Robert-Gerwig-Schule, die Rupertsbergschule und die Grundschule Peterzell verantwortlich. Klar ist aber: "Es glaubt von uns keiner, dass die Schüler aus dem Unterricht rausgehen und sich sofort anders verhalten", sagt er. Und weiter: "Es geht darum, die Lampe anzumachen." Lampe anmachen, den Brennpunkt auf das richten, was in der Welt passiert. Reflektieren und agieren – ein bisschen über die eigene Handlungsweise nachdenken. Und dann hilft es vielleicht, wenn die Schüler beim Kauf eines modischen Discounter-Kleidungsstücks wenigstens kurz über die Produktionsbedingungen nachdenken.

Fairtade-Kompass

Die St. Georgener Schulen bewerben sich im Netzwerk um den Titel "Fairtrade-School". Dazu gehören Thomas-Strittmatter-Gymnasium, Realschule, Robert-Gerwig-Schule und die Rupertsbergschule. Die eingereichten Unterlagen werden momentan geprüft. (pga)

Bei der Unterzeichnung: Vorne die Lehrerinnen (jeweils von links): Julia Beck, Bärbel Riege und
Michaela Conzelmann. Dahinter die Schulleiter Ralf Heinrich, Hubert Ilka und Jörg Westermann.
Bild: Patrick Ganter

Papierherzen helfen Kindern

Alexander Kauffmann, 22.05.2017 | Quelle: Südkurier

Auf Initiative des Fairtrade-Netzwerks in St. Georgen sammelten Hunderte Kinder seit Oktober Spenden für ihre notleidenden Altersgenossen in Sambia (Afrika). Dabei setzten sie auch ganz pfiffige Ideen um.

t. Georgen. Ein heißer Wind durchstreicht die Steppe, während die Sonne am Himmel glüht. In dieser trockenen Wüste graben Kinder Steine aus, um sie danach mit einem Hammer für den Straßenbau zu zerkleinern. Die zwölfjährige Natascha ist eine von ihnen. Ihre Arbeit ist schweißtreibend. Doch dank eines Projekts der Kindernothilfe hat sich ihre Situation verbessert.

Löwenanteil kommt vom Sponsorenlauf

Von ihrem Schicksal erzählte Lennart Wallrich am gestrigen Montag von der Kindernothilfe, die in Sambia ein Hilfsprojekt umsetzt, um Kindern wie Natascha eine Zukunft zu geben. Hunderte Schüler der St. Georgener Schulen haben dieses Projekt seit Monaten unterstützt. Insgesamt sammelten sie 2500 Euro.

Welche Aktionen die Kinder dafür organisierten, stellten sie im evangelischen Gemeindehaus vor. "Der Löwenanteil der Spenden kommt vom Sponsorenlauf der Rupertsbergschule", sagt Michaela Conzelmann, Lehrerin am Thomas-Strittmatter-Gymnasium und Leiterin der schulübergreifenden Fairtrade-AG. "Manche haben auch fair gehandelte Rosen, Gummibärchen, Kekse und Schokolade in ihren Schulen verkauft."

"Wir haben aus Papier Herzen für den Weihnachtsbaum gebastelt", erzählt etwa Carolin vom TSG. "Es ist schon ein gutes Gefühl, auch wenn man selbst nicht sieht, was mit dem Geld in Afrika gemacht wird", meint die Schülerin Eva. "Es macht auch einfach Spaß, anderen zu helfen und es macht Spaß, Herzen zu basteln", ergänzt Leonora. Amelie, die Kuchen und Muffins in ihrer Schule verkauft hat, sagt: "Man sieht zwar nicht direkt, wie es den Kindern in Afrika geht, aber man hört die Geschichten."

Natascha möchte Lehrerin werden

"Es ist toll, was die Schüler für Engagement an den Tag legen", freut sich Conzelmann. "Da geht einem das Herz auf." Die meisten Schüler seien mit der Motivation an ihre Aufgabe herangegangen, anderen zu Kindern zu helfen.

Natascha aus Sambia hat, dem Hilfsprojekt der Kindernothilfe sei Dank, übrigens wieder eine Zukunft. Wallrich berichtete in St. Georgen, dass sie nun zur Schule gehe. Ihre Eltern hätten sich den Schulbesuch selbst nie leisten können. Und die Zwölfjährige hat große Pläne: Sie möchte später einmal studieren und Lehrerin werden.

Die Kinder überreichen 2500 Euro an Lennart Wallrich von der Kindernothilfe.
Fotos: Kauffmann Foto: Schwarzwälder-Bote
Schüler stellen im evangelischen Gemeindehaus unter der Moderation von
Michaela Conzelmann (links) vor, mit welchen Aktionen sie Spenden für das
Kinderhilfsprojekt der Kindernothilfe sammelten. Auch ausgefallene Ideen
sind darunter.
Foto: Schwarzwälder-Bote

Projektarbeit zweier Schülerinnen erzielt Preis der Landtagspräsidentin

Katja Hackenjos und Guido Santalucia, 12.05.2017

Projektarbeit zweier Schülerinnen erzielt Preis der Landtagspräsidentin Anlässlich der Flüchtlingskrise des letzten Jahres haben sich Katja Hackenjos und Katharina Raabe vom Thomas-Strittmatter-Gymnasium St. Georgen (Kursstufe 1) dem anspruchsvollen Thema zugewandt. Die Ergebnisse stellten sie in einer Projektarbeit im Fach Gemeinschaftskunde zusammen und reichten sie beim 59. Schülerwettbewerb der Landtagspräsidentin, zur Zeit Muhterem Aras, ein. Mit der sehr gut gelungenen Arbeit erzielten sie in ihrer Kategorie einen Dritten Platz.

Da dieses Thema sehr facettenreich ist und man die Flüchtlingskrise selbst in St. Georgen deutlich spüren konnte und kann, haben sie sich auf die Fragestellung „St. Georgen - eine Stadt mit Bleibeperspektive für Flüchtlinge?“ beschränkt. Um diese Frage von allen Seiten beantworten zu können, haben Katja und Katharina die Ansprechpartnerin für die Ehrenamtlichen der Flüchtlingsarbeit interviewt, mit Politikern und Flüchtlingen gesprochen, sowie den Sprachkurs der evangelischen Gemeinde besucht. Um ein allgemeines Bild davon zu bekommen, wie die Bürger von St. Georgen auf dieses Thema reagieren, haben wurde eine Umfrage durchgeführt.

Nach der Auswertung der Gespräche, den besuchten Veranstaltungen und der Umfrage kann die Frage, ob Flüchtlinge in St. Georgen eine Bleibeperspektive haben, klar mit „Ja“ beantwortet werden. Die Flüchtlinge fühlen sich hier sehr wohl und auch die Bürger sind, trotz Sorgen über die allgemeine Entwicklung der Flüchtlingssituation in Deutschland aufgeschlossen und haben Verständnis für deren Situation. Auch durch die vielen Integrationsmöglichkeiten dürften sich weniger Schwierigkeiten ergeben, sich gut zu integrieren.

Katja Hackenjos (rechts) und Katharina Raabe (links)

Jahreshauptversammlung des TSG-Freundeskreises

TSG, 08.05.2017

Bei der Jahreshauptversammlung des Freundeskreises des TSG wurde die Vorstandschaft entlastet und gelobt für die zunehmende, umfangreiche Arbeit in 2016. Neben den zahlreichen zweckgebundenen Fördermassnahmen der Bildungpartner waren die etablierten Veranstaltungen für die Ehemaligen und die Abiturienten Thema.

Weiter berichteten Schulleiter Ralf Heinrich aus der Schule und dem Schulnetzwerk St. Georgen sowie Daniel Papst von der Notwendigkeit, die Satzung in einigen Teilen zu modernisieren.

Im Bild v.r.n.l.: Kassier Christian Dold, 1. Vorsitzender Daniel Papst, Schriftführer Peter Braun, 2. Vorsitzender Hansjörg Weisser, Schulleiter Ralf Heinrich.

Unsere Klasse 6b beim Waldputz

TSG | 03.05.2017

In der Klasse 6 nehmen unsere Schüler am St. Georgener Stadt- und Waldputz teil. Mehrere Säcke mit Kunststoffen, Alu, Folien, Glas, Hundekottüten, Kartons usw. kamen zusammen. Wenige Tage zuvor waren die 6er schon mal im Wald. Dabei pflanzten sie mehrere hundert Bäumchen mit dem St. Georgener Förster im Rahmen der weltweiten Aktion "plant for the planet".


Club of Rome - Projekt "Handysäule"

St. Georgen | 09.03.2017

Die Handysäule der Club of Rome - Schülersprecher (s. frühere Nachrichten) ist weitergezogen. Gut gefüllt haben die beiden CoR-Schülersprecher am TSG, Katharina Fleig und Julian Pfaff die Handysäule bei unserem Bildungspartner Tanzschule Seidel in VS-Villingen abgeholt. So gehen wieder einige Hundert ausgediente Mobiltelefone ins Recycling. Die Schülersprecher haben die Säule nun beim Bildungspartner Grässlin GmbH in Peterzell aufgestellt und hoffen, auch hier von den Mitarbeitern möglichst viele Altgeräte zur Wiederverwertung einzusammeln.


Den Blick weit nach vorne gerichtet - Pädagogischer Tag aller St. Georgener Schulen

St. Georgen | 13.03.2017

Lehrer aller Schulen, RGS, RS, TSG, der Grundschulen und des SBBZ tagten am Pädagogischen Tag gemeinsam mit der Stadt St. Georgen und den Schulplanern/-architekten Hammon und Büro Schneider-Seydel. Im Vorfeld hatten die im Schulnetzwerk verbundenen Schulen dem neuen Bildungsplan gemäß am gemeinsamen pädagogischen Konzept gearbeitet.

Dieses, teils schon gemeinsam betriebene, pädagogische Konzept sollte nun mit den Analysen und Anforderungen der Architekten zusammengeführt werden. Es soll den Schulplanern ermöglichen, pädagogisch begründete Änderungen an Schulgebäuden und Ausstattungen in ihre Expertisen sinnvoll mit einzuarbeiten. 13.5.17


Musikzug am TSG

St. Georgen | 14.05.2017

Mit einem Dreifach-Konzert zeigten die Musikschüler unseres Musikzuges ihr Können, sei es im Profil-Orchester, mit der Jazz-Crew oder mit den Gästen aus Tennenbronn, der Jugendkapelle des Musikvereins Frohsinn. (14.5.17)


Schule mit Bildungspartnern gut unterwegs

Quelle: http://www.suedkurier.de | 08.12.2016 16:20 | Nicole Esposito

Bei der Vertragsverlängerung zwischen der Volksbank Schwarzwald-Baar-Hegau und dem Thomas-Strittmatter-Gymnasium (TSG) freuen sich (von links) Thomas Bader, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Volksbank, Manfred Scherer, stellvertretender Bürgermeister, Bernd Karsten Rieger, Regionalmarktleiter Nord bei der Volksbank, und Schulleiter Ralf Heinrich. | Bild: Nicole Esposito

Das Thomas-Strittmatter-Gymnasium (TSG) als Club-of-Rome-Schule setzt auf die Unterstützung durch Bildungspartner. Von Anfang an ist die Volksbank Schwarzwald Baar Hegau Partner der Schule. Jetzt geht es in den dritten Fünfjahres-Zeitraum.

Die Volksbank unterstützt das TSG im Bereich Bewegte Schule. An das erste Projekt, die Bereitstellung von Nordic-Walking-Stöcken erinnerte Bernd Karsten Rieger, Regionalmarktleiter der Volksbank.

Eine von der Volksbank gesponserte Kletterwand steht seit 2010 zur Verfügung. Laut Rieger sei die Wand frei zugänglich und könne von den Schülern in Pausen oder Freistunden genutzt werden. Des Weiteren sponsorte der Bildungspartner eine Tischtennisplatte, Kraftgeräte, eine Basketballanlage sowie Lauf-Shirts für den jährlichen Stadtlauf.

In der neuen Fünf-Jahres-Periode will die Bank die Schule im Bereich Nachhaltigkeit und Digitalisierung unterstützen. Dabei soll die Unterstützung laut Rieger über das Finanzielle hinausgehen. Nicht nur im Bildungsplan, sondern auch im Bankwesen sei Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema. Schulleiter Ralf Heinrich begrüßte die Fortsetzung des Volksbank-Engagements und freute sich, dass die Kooperation mit Firmen und Institutionen der Schulentwicklung gut tue.


Thomas-Strittmatter-Gymnasium heißt Flüchtlinge mit Broschüre willkommen

Der Leitfaden entsteht im Rahmen der Club-of-Rome-Aktivitäten am Gymnasium.
Quelle: http://www.suedkurier.de | 06.12.2016

Auf den neuesten Stand in Sachen Vorhaben und Projekte gebracht wurde am Dienstag der Beirat der Club-of-Rome-Schule Thomas-Strittmatter-Gymnasium. Interesse fand eine Willkommensbroschüre, an der momentan die CoR-Schülersprecher Katharina Fleig und Julian Pfaff, der CoR-Beauftragte Peter Braun, Regina Fiehn als Flüchtlings- und Migrationsbeauftragte und Schulleiter Ralf Heinrich arbeiten. Sie richtet sich an Schüler und Eltern mit Migrations- und Fluchthintergrund. Die auf acht bis zehn Seiten konzipierte Schrift stellt die Schule als werteorientierte und gleichberechtigte Gemeinschaft vor, in der die Bildungsziele Vorrang gegenüber familiären Verpflichtungen haben. Sie betont den besonderen Schutz der Schüler und bietet Handlungshilfen, wo Ängste und Unsicherheiten auftreten. Die Broschüre entstand aus ersten Erfahrungen mit syrischen und südeuropäischen Schülern. soll auf Deutsch, Englisch und Arabisch vorliegen. Die mit dem Projekttitel "Weltenbürger willkommen am TSG" überschriebene Broschüre soll auch nach innen wirken. Die Schulgemeinschaft soll für interkulturelle Chancen und Probleme der Integration sensibilisieren. Ralf Heinrich bot den CoR-Partner in der Wirtschaft an, die Begrüßungsbroschüre in der Personalführung zu verwenden.

Als Bereicherung empfanden sechs Teilnehmer aus St. Georgen die Club-of-Rome-Jahrestagung in Hamburg, die Ende November stattfand. Ralf Heinrich brachte Anregungen zu einer dynamischeren Auffassung von Schule mit. Statische, habhafte Schul- und Gedankengebäude und definierte Bildungsziele seien zu ersetzten durch ein schrittweises Denken und Handeln. Die Schüler Katharina Flaig und Julian Pfaff sahen sich beeindruckt durch die stringente Arbeit der Workshops. "Wir haben da eine neue Sichtweise auf die Probleme der Welt bekommen", sagte Pfaff und lobte, das TSG setze schon viele CoR-Themen um. Am Ende nahm die Delegation aus dem Schwarzwald eine Hausaufgabe mit. Im nächsten Jahr muss das TSG für die eigene Arbeit eines der 17 von der UN ausgegebenen globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung definieren. Das Teilziel Bildung ist dabei ausgeschlossen.

Alisa Häffler und Mike Schindler berichteten als Teilnehmer über das Projekt Welt-Klasse. Das Projekt führte sie vier Wochen nach China. Alisa Häffler bilanzierte dabei auch persönliche Erfahrungen: "Mir ist aufgefallen, dass ich viel verantwortlicher geworden bin und dass es mir leichter fällt, vor anderen Leuten zu präsentieren.“ Auch Mentalitätsunterschiede fielen ihr auf: „Die Menschen dort kommen mit viel weniger klar und sind trotzdem sehr glücklich, obwohl sie jeden Tag sehr hart arbeiten müssen.“ Positive Seiten gewinnt Welt-Klasse auch Martin Friedrich ab. Der Geschäftsführer des Technologiezentrums wählt die Teilnehmer aus, die nach der Reise deutlich weniger schüchtern wirkten.

Im Fairtrade-Projekt, das Michaela Conzelmann vorstellte, wollen sich die Schüler stärker um die Einhaltung von Regeln kümmern. So sollen beim Hallenbad-Kiosk und im Pausenverkauf überprüft werden, ob die Produkte fair, fairverpackt, gesund, ökologisch, saisonal und regional sind. Ziel, so Conzelmann, sei eine Bewusstseinsänderung bei den Schülern. Erneuert wurde die Bildungspartnerschaft mit der Volksbank (wir berichten noch).

Club-of-Rome-Schulen

Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ lernen Schülerinnen und Schüler an Club-of-Rome-Schulen über Grenzen hinweg zu denken, globale Perspektiven einzunehmen und in ihrem lokalen Umfeld aktiv zu werden. Als junge Weltenbürger lernen Club of Rome-Schüler sich in komplexen Kontexten zu orientieren, globale und lokale Entwicklungen zu deuten und sich mutig, kreativ und tatkräftig in Entscheidungsprozesse einzubringen. Im November 2009 bekam das Thomas-Strittmatter-Gymnasium die Lizenz zur Club-of-Rome-Schule. (esp)

Mehr Informatione im Internet: www.club-of-rome-schulen.org

An der Beiratsitzung der Club of Rome-Schule Thomas-Strittmatter-Gymnasium nehmen unter anderen teil (v.l.) Markus Esterle, Leiter Bügerdienste, Andrea Lauble, Stadtmarketing, Bürgermeister Michael Rieger, Schulleiter Ralf Heinrich und Zoran Josipovic, Fremdsprachenkoordinator am TSG. Bild: Jens Wursthorn | Bild: Wursthorn, Jens

Studienbotschafter zu Besuch für BOGY

16.10.2016

Fünf Studienbotschafter aus Konstanz, Freiburg, Furtwangen informierten die Schüler der KS1 sowie KS2 und 10er von RS und TSG. Im Plenum wie in Kleingruppen ging es um Fragen zum Studium, wie Studienwahl, Ortswahl, Zugangkriterien, Alternativen, Stolperfallen, Finanzierung, Studentenleben und mehr.

www.studieninfo-bw.de - BOGY@TSG Santalucia


Meldungen aus dem Schuljahr 2015/16

Im Hochwald 8 • 78112 — St. Georgen • Tel. 07724 / 87140 • Fax: 07724 / 3318
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