Handy-Sammelsäule Club of Rome – Jahreswettbewerb zur Kreislaufwirtschaft

Beitrag der SMV des TSG St. Georgen

Handy-Säule

Smartphone und Handy werden immer mehr zu den zentralen Medienträgern und Symbolen für die Digitalisierung unserer Gesellschaft, unserer Wirtschaft wie unserer Kultur. Ausgerechnet hier, bei der immer kürzeren Halbwertzeit digitaler Technik, verschwenden wir besonders viele Ressourcen.

Deshalb nehmen wir, die SMV des TSG St. Georgen, das Projekt vom letzten Jahr, die Handysammelaktion (vielleicht nicht nur?) für den Virunga-National- park wieder auf: Wir wollen diese Aktion diesmal nachhaltiger und professio- neller gestalten, indem wir sie auf das Club of Rome-Schulnetzwerk und die ganze Fair-Trade-Stadt St. Georgen ausdehnen.

Die Aktion kreist um eine, speziell für diese Aktion gestaltete „Nachhaltigkeitssäule zur Kreislaufwirtschaft“ (eine Holz-/Plexiglassäule, in welcher gebrauchte Geräte gesammelt werden). An diesem zentralen Symbol unserer Aktion soll, vergleichbar mit einem Thermometer, der Stand unseres nach- haltigen Denkens und Handelns ablesbar sein.

Dazu weiten wir die Sammelaktion im November 2015 auf die Netzwerkpartner des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums (aus Wirtschaft und Gesellschaft) und auf weitere Schulen im Schulnetzwerk St. Georgen aus. Der Sammelbehälter mit den von uns erarbeiteten Informationen zur Kreislaufwirtschaft steht (quasi eine Wan- derausstellung), in verschiedenen Einrichtungen. Der Gerätestand (Smartphones und Handys) wird nach jeder Station dokumentiert.

Um eine möglichst breite Masse zum Nachdenken wie zum Spenden alter Handys zu bewegen, werden dem Sammelbehälter Informationen über den Virunga-Nationalpark und die nachhaltige Nutzung von Alltagsgegenständen beiliegen. Zudem ist ein Informationsaustausch über das Thema Kreislauf- wirtschaft im Netz und bei der nächsten Club of Rome-Beiratssitzung vorge- sehen.

  • Die Aktion wird im Juni/Juli 2015 vorbereitet und
  • startet dann im Herbst 2015.
  • Erste Station wird die Präsentation bei der
  • Sitzung des Club of Rome-Beirats im Dezember 2015
  • sowie bei der Club of Rome-Jahrestagung (Nov. 2015) sein.
  • Ab Dezember wandert die Säule durch Schulen/Betriebe („act local“)
*Probleme bereitet aktuell noch die mangelnde Stabilität einer runden Glassäule, mithin der Sicherheitsaspekt beim Aufstellen in Öffentlichen Gebäuden. Ein Holzrahmen zur Stabilisierung der Säule ist unumgänglich. Das schadet vielleicht der Anschaulichkeit des Projekts (wie ein „Nachhaltigkeits- Fieberthermometer?), wo es uns doch auch darum geht, Nachhaltigkeit als professionell-zukunftsträchtiges, mithin „modernes“ Lebensprinzip anschau- lich zu etablieren. Andererseits kommt der Begriff der Nachhaltigkeit letztlich aus der Holzwirtschaft, sodass die Nutzung dieses Naturstoffes für unser Projekt auch eine Aufwertung des Symbols bedeutet...

 

 

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