Acht Tage, viele Eindrücke und eine abwechslungsreiche Route: In der zweiten Schulwoche führte die Studienfahrt der Kursstufe II nach Schottland. Die Reise verband Naturerlebnisse in den schottischen Highlands mit Einblicken in Geschichte, Kultur, Geographie und Politik.
Mit dem Reisebus und per Nachtfähre ging es von St. Georgen über Rotterdam nach Hull in den Norden Großbritanniens. Auf dem Weg nach Glasgow stand nahe der englisch-schottischen Grenze mit dem Hadrianswall ein bedeutendes Zeugnis römischer Geschichte auf dem Programm. In Glasgow erkundete die Gruppe mit ihren Begleitlehrern Rainer Betzler, Dilek Gündogdu, Christian Mendler und Theresa Zimmer die Stadt bei einem Rundgang, bevor abends dann gemeinsam in der Unterkunft gekocht wurde.
Die nächsten Tage führte die Reise weiter nach Oban, einem malerischen Küstenort, und in die eindrucksvolle Landschaft rund um Glen Nevis und Glencoe. Während bei der Küstenwanderung noch herrlichstes Wetter herrschte, fiel die Wanderung durch das von Gletschern geformte Tal von Glencoe deutlich nasser aus. Doch mit dem aufsteigenden Nebel wirkte das Tal umso mysteriöser.
Ein weiterer Höhepunkt war Edinburgh, wo zwei Nächte verbracht wurden. Bei Stadtrundgängen konnten die Schülerinnen und Schüler die schottische Hauptstadt und ihr mittelalterliches Zentrum kennenlernen. Auf dem Programm standen außerdem Besuche im Edinburgh Castle und im Scottish Parliament.
Auf der Rückfahrt legte die Gruppe einen Zwischenstopp im englischen York ein. Die Stadt lockt mit ihrem historischen Zentrum, verwinkelten Gassen und dem imposanten York Minster. Im National Railway Museum konnten alte Dampfloks, aber auch ein japanischer Shikansen bestaunt werden.
Mit vielen gemeinsamen, unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck ging es schließlich per Nachtfähre und Bus wieder zurück in den Schwarzwald.








