Phänomenale Klangerlebnisse beim großen Jubiläumskonzert

Autor: Christine Buck
Veröffentlicht: 23. März 2026
Kategorie: Information | Startseite

Mit einem festlichen Jubiläumskonzert in einer voll besetzten Stadthalle wurde am Sonntag das 25-jährige Dirigentenjubiläum von Michael Berner gefeiert. Berner dirigierte in diesen 25 Jahren das Jugendsinfonieorchester St. Georgen- Furtwangen, das Profilorchester des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums sowie das Rotary- Jugendsinfonieorchester. An diesem Abend waren viele ehemalige und aktuelle Schülerinnen und Schüler sowie Wegbegleiter Berners auf der Bühne aktiv.

Bereits die Eröffnung des ersten Konzertteils, der vom Rotary- Jugendsinfonieorchester gestaltet wurde, setzte ein kraftvolles Zeichen: Zum Auftakt stand mit dem Finalsatz „Allegro con fuoco“ aus Antonín Dvořáks „Sinfonie Nr. 9 – Aus der neuen Welt“ ein wirkungsvoller Einstieg auf dem Programm. Das Orchester zeigte dabei eine konzentrierte Leistung. Der Satz verlangt vor allem in den schnellen, energiegeladenen Passagen viel Präzision – insbesondere Streicher und Blechbläser waren hier gefordert. Die markanten Themen und die dynamischen Wechsel kamen klar zur Geltung und sorgten direkt zu Beginn für Spannung.

Ein weiterer Höhepunkt des ersten Konzertteils war George Gershwins „Rhapsody in Blue“. Hier glänzte die Pianistin Henriette Gärtner als Solistin mit technischer Brillanz und stilistischem Feingefühl. Vom berühmten, schwebend aufsteigenden Klarinettenglissando zu Beginn bis hin zu den jazzig geprägten, rhythmisch vertrackten Passagen zeigte sich ein spannungsreicher Dialog zwischen Klavier und Orchester.

Nach der Pause bot sich dem Publikum ein imposantes Bild: Das Rotary- JSO und das Profilorchester sowie Ehemalige des Jugendsinfonieorchesters St. Georgen- Furtwangen vereinten sich zu einem Klangkörper von rund 120 Musikerinnen und Musikern. Diese geballte musikalische Energie spiegelte sich in einem abwechslungsreichen Programm wider, das bewusst Genregrenzen überschritt.

Mit „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue sowie „Runaway“ von Bon Jovi zeigte das Orchester seine rockige Seite und Rhythmusstärke. Die anschließenden Filmmusiken entführten das Publikum in bekannte Klangwelten: Während „Forrest Gump“ eher ruhige und melodische Passagen bot, verlangte „Fluch der Karibik“ mit schnellen Läufen und markanten Einsätzen insbesondere den Streichern und dem Schlagwerk einiges ab. „Gladiator“ forderte dagegen in seiner epischen Hauptmelodie das Hornregister. Mit „Grease“ kam anschließend eine leichtere, schwungvolle Note ins Programm, bevor bei „Themes from 007“ vor allem die bekannten Blechbläsermotive und die prägnanten Rhythmen im Mittelpunkt standen.

Den krönenden Abschluss bildete – nach langanhaltendem Applaus, anerkennenden Dankesworten der Schulleiterin Christiane King und einer Geschenkübergabe an den sichtlich bewegten Jubilar – die Zugabe „Music“ von John Miles. Dieses Werk, selbst eine Hommage an die Kraft der Musik, vereinte noch einmal alle Facetten des Abends: dynamische Steigerungen, gefühlvolle Passagen und ein fulminantes Finale, bei dem das große Orchester seine ganze Klangfülle entfaltete.

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