Aktuelles 2018 / 2019 s. a. DSB

TSG-Jahres- und Ferienkalender

Meldungen aus dem Schuljahr 2017-2018

 


Wir sind dran!


SMV plant das neue Schuljahr

Zur Planung des neuen Schuljahres befanden sich auch in diesem Jahr die SMV auf Klausurtagung. Beinahe alle Klassensprecher der Klassen 5-10 sowie die Kurssprecher der Oberstufe fuhren mit ihren Vertrauenslehrern Rainer Neff und Christine Seckinger für drei Tage nach Schonach ins Erwin-Schweizer-Heim. Abgeschieden von jeglichem Handynetz ging man hier die Planung für das Schuljahr an. Nach einer Einführung in Aufgaben und Pflichten des Klassensprechers wurden viele Ideen gesammelt für mögliche Veranstaltungen und Aktionen der SMV. Unter Anleitung der neuen Schülersprecher Noah Schneider (Klasse 9b), Lena King (Klasse 10b) sowie Lucas Moosmann und Rik Kienzler (Klasse 11) wurden die Arbeitsergebnisse besprochen und kritisch diskutiert. So soll der Schulball unter dem eleganten Motto „Casino Royal“ stehen, während die Fasnacht zum Thema „Baustelle“ gefeiert wird. Zudem ist eine Osterhasenaktion geplant, bei der die Schüler fair gehandelte Schokolade verschenken können. Aber der Spaß kam ebenfalls nicht zu kurz. Die Oberstufe organsierte eine kurzweilige Nachtwanderung mit dem ein oder anderen Gruseleffekt. Und während die jüngeren Schüler sich auf dem anliegenden Fußballplatz bei schönstem Herbstwetter austoben konnten, kochten die älteren Schüler selbstverantwortlich und bereits routiniert die Mahlzeiten für die gesamte Gruppe.

Amerikanischer Besuch am TSG

Einen spannenden Vortrag erlebten die Oberstufenschüler in der Stadthalle. Die Fachschaft Englisch hatte die amerikanische Fotografin Kathy Shorr nach St. Georgen eingeladen. Kathy Shorr war über zwei Jahre kreuz und quer in den USA unterwegs, um Menschen kennenzulernen und fotografisch für ihr Projekt „Shot: 101 Survivors of Gun Violence in America “ zu porträtieren. So unterschiedlich diese Menschen von Alter, Religion, Ethnie oder sozialem Hintergrund sind, haben sie eines gemeinsam: Allesamt sind Überlebende von Angriffen mit Schießwaffen. „Diese Überlebenden werden oft nur als anonyme Zahlen aufgeführt. Ich wollte ihnen ein Gesicht geben“, erzählt Shorr. Die meisten der insgesamt 101 Portraits entstanden an dem Ort des Geschehens, zu welchem die Opfer zurückkehrten. „Das sind oftmals banale Plätze. Orte, die man jeden Tag aufsucht: Kinos, Ladengeschäfte oder auch das eigene Zuhause. Jeden kann es treffen“, berichtet die New Yorkerin. Sie will aufrütteln, zum Nachdenken über den Waffengebrauch in den USA bewegen. Dabei sieht sie die Rolle der Waffenlobby, angeführt von der NRA (dt.: nationale Gewehr-Vereinigung) sehr kritisch. „Die NRA mit fünf Millionen Mitgliedern bestimmt die gesamte Diskussion über Waffengebrauch in den USA. Einem Land mit über 320 Millionen Einwohnern. Das ist unverhältnismäßig.“ Im Anschluss an den Vortrag konnten die Zuhörer ihre zahlreichen Fragen –natürlich auf Englisch- stellen. Es entfachte eine lebhafte Diskussion, bei der auch Trumps Verhältnis zur Waffenlobby kritisch hinterfragt wurde. Kathy Shorr zeigte sich sehr angetan vom Interesse der Schüler. Sie wird mit ihrem Fotoprojekt unter anderem auch noch Indien, Frankreich, Brasilien und Japan besuchen. Der Besuch in St. Georgen wurde vom Carl-Schurz-Haus Freiburg, dem deutsch-amerikanischen Institut, ermöglicht.

 


Schüler sehen den Schrecken

VON ROLAND SPRICH | Quelle: Südkurier

  • US-Fotografin berichtet im Thomas-Strittmatter-Gymnasium
  • Opfer von Waffengewalt stehen im Fokus

St. Georgen - Die amerikanische Fotografin Kathy Shorr hat am Freitag vor den Kursstufenschülern des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums einen Vortrag zu Opfern von Waffengewalt gehalten.

„In den Medien stehen bei Schießereien meist die Täter und die Todesopfer im Fokus. Die Überlebenden solcher Massaker bleiben in der Regel im Dunkeln", nennt die Fotografin ihre Motivation, bewusst Überlebende von Amokläufen an Schulen, Opfer von häuslicher Gewalt und anderen Gewalttaten in die Öffentlichkeit zu holen und diesen Menschen eine Stimme zu geben. Für ihr Projekt „Shot: 101 Überlebende" reiste sie quer durch die USA und portraitierte Personen, die solche Schreckensereignisse, wie wir sie beinahe täglich aus den USA in den Medien lesen, sehen und hören müssen, überlebt haben. Dafür kehrten die Protagonisten an den Ort des Geschehens zurück. Orte des ganz normalen Alltags. Einkaufszentren, Schulen, Kinos, die für die Menschen unterschiedlichen Alters, politischen und ethnischen Hintergrunds zum Horror wurden und das Leben von einem Augenblick auf den nächsten für immer verändert haben.

Es sind Bilder, die nur erahnen lassen, welchen Schrecken die Personen erlebt haben. Menschen, viele von ihnen im Alter der Kursstufenschüler, zeigen ihre körperlichen Narben, die sie bei den brutalen Attacken davon getragen haben. Sie sind die sichtbare Erinnerung an das Er- und Überlebte. Manchmal sind die körperlichen Narben zwar gut verheilt, die seelischen Narben, die solche Massaker bei den Opfern zurücklassen, verheilen nie mehr. Der Besuch der amerikanischen Fotografin aus New York City wurde von der Englisch-Fachschaft über das Deutsch-Amerikanische Institut Carl-Schurz-Haus in Freiburg initiiert. Dort wurde am Vorabend die Ausstellung „Shots" eröffnet. Mit dieser Ausstellung reist Kathy Schorr derzeit durch viele europäische Länder. Für die Kursstufenschüler war der Vortrag, der in englischer Sprache stattfand, auch eine Vorbereitung auf das bevorstehende Abitur, wo das Thema Waffengewalt behandelt wird. In der regen Diskussion wurde das Thema Waffenrecht in den USA thematisiert. Dabei wurde auch die amerikanische Regierung angeprangert. Eine der Fragen war, was man in Deutschland tun könne, um solche Taten in den USA zu verhindern. Die Antwort hatte Kathy Shorr direkt parat. „Hier in der Nähe gibt es den Waffenhersteller Heckler&Koch, von dem 30 Prozent aller Waffen in den USA stammen. Schreiben Sie Briefe und nehmen sie an Demonstrationen gegen den Waffenhersteller teil."

Umstrittenes Gesetz

Das Waffengesetz in den USA ist umstritten. Barack Obama machte schärfere Waffengesetze während seiner Amtszeit als US-Präsident zu einem seiner Hauptanliegen. Präsident Donald Trump fordert dagegen mehr Waffen zurSelbstverteidgung.

Auch in Deutschland kam es in der Vergangenheit zu Massakern mit vielen Toten und schwer verletzten Überlebenden. 2009 kam es an einer Schule in Winnenden zu einem Amoklauf. 15 Menschen starben, elf Opfer überlebten teilweise schwer verletzt. 2002 tötete ein Amokschütze in Erfurt 16 Menschen, 18 wurden schwer verletzt. (spr)

Die amerikanische Fotografin Kathy Shorr referiert am Thomas-Strittmatter-Gymnasium über Waffengewalt in den USA: Sie hat einen Bildband erstellt und Überlebende von Massakern portraitiert. Bild: Roland Sprich

Ausbildung zum Handball-Schülermentor erfolgreich absolviert

Zwei neue Schülermentoren im Handballbereich konnte die Schulleitung des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen zu Beginn des Schuljahres beglückwünschen. Der Zehntklässler Luca Schreiner und die Kursstufenschülerin Lara Brandenburg absolvierten an der Südbadischen Sportschule in Steinbach eine mehrtägige Ausbildung. Geschult wurden die beiden langjährigen Handballspieler in theoretischen Inhalten und deren Umsetzung in praktische Übungen. Am Ende stand eine Prüfung an, in der die beiden Teile einer selbst geplanten Übungsstunde demonstrieren mussten. Stolz erhielten sie nun die Urkunde, die sie zum Schülermentor erklärt. Geplant ist nun, wieder eine Handball-AG aufzubauen und zu leiten, die für alle Schüler des Schulnetzwerks geöffnet sein wird.
Schulleiter Ralf Heinrich (links) überreicht gemeinsam mit seinem Stellvertreter und Sportlehrer Axel Dorer (rechts) die Zertifikate an Luca Schreiner und Lara Brandenburg.

Die Sommerferien gehen in diesem Jahr bis Montag, 10. September 2018

Sie erreichen uns in Ferienzeiten nicht immer. Wir sind derzeit zwar noch mit Deputats- und Stundenplanung fürs kommende Schuljahr beschäftigt. Schulleitung und Sekretariat sind aber nur unregelmäßig besetzt: 07724/87140.

Besser: Sie versuchen uns auf diesem unkomplizierten digitalen Weg zu erreichen: dirtsg-st.georgen@t-online.de

Schulbeginn ist Montag, der 10. September 2018 (Kalender 2018-2019)

Schöne Ferien wünschen Ralf Heinrich, Axel Dorer und Cordula Moser

 


Im Hochwald 8 • 78112 — St. Georgen • Tel. 07724 / 87140 • Fax: 07724 / 3318
| Impressum | Datenschutz | Sitemap | Schulleitung | Verwaltung |