Aktuelles 2019 / 2020 s. a. DSB

TSG-Jahres- und Ferienkalender

Meldungen aus dem Schuljahr 2018-2019

 


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Fasnet 2020


Interkulturelles Theater geht auf Reisen

Der erste Kontakt mit der Escuela Normal Superior María Auxiliadora in Kolumbien wurde 2016 über den „Chat der Welten“ hergestellt, wo die deutschen und kolumbianischen Schüler sich über Skype oder E-Mail austauschen konnten. 2017 besuchten erstmals ein paar kolumbianische Schüler*innen das TSG. Durch den 2018 gewonnenen ENSA-Preis wurde es auch den Schülern vom TSG ermöglicht, im Rahmen eines großen deutsch-kolumbianischen Theaterprojekts, mal nach Kolumbien zu reisen.

In dem interkulturellen Theaterstück „Emigración fatal“ geht es um eine ferne Zukunft, in der man aufgrund des Klimawandels nicht mehr auf der Erde leben kann. Der einzige Ausweg ist ein zweiter Planet namens Tambora. Dorthin werden zuerst alle Kinder geschickt, wo sie dann neue Herausforderungen meistern müssen.

Die Proben laufen seit 2018 und im September 2019 konnten erstmals Schüler des TSG nach Kolumbien reisen. Dort haben sie das Theaterstück zusammen mit kolumbianischen Schülern aufgeführt und auch tolle Eindrücke sammeln können. So berichtet Xenia „Besonders beeindruckt hat mich die vielfältige Natur mit unzähligen Baum- und Pflanzenarten.“ Auch meinte Sofie „Die Menschen sind viel freundlicher als in Deutschland und nehmen einen mit offenen Armen auf.“ Alles in Allem war diese Reise eine tolle Möglichkeit, seinen Horizont zu erweitern. Cora fasste nochmal zusammen „Kolumbien war wirklich eine Erfahrung fürs Leben. Hier hatte ich die Möglichkeit die andere Seite der Welt zu sehen. Nicht als Tourist, sondern als Familienmitglied, neuer Freund oder Schüler.“

Im März 2020 kommen die Kolumbianer nach St.Georgen, um das Theaterstück zu präsentieren. Das Stück wird mit einer deutsch-kolumbianischen Besetzung, begleitet vom Profilorchester des TSG und der Jazzcrew 2,0, in der Stadthalle aufgeführt.

Arved Räuber, Yannick Schaedler, Cora Dietz


Jazzcrew 2.0 glänzt auch in der Weihnachtszeit

ZUSAMMENFASSUNG: Bericht des Südkurier ST. GEORGEN 10. Dezember 2019, 16:35 Uhr

Bereits zum zehnten Mal ist die Jazzcrew 2.0 des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums Programmgestalter des „Xmas-Spezial“ im Theater im Deutschen Haus. Wie bereits in den vorangegangenen Jahren wurde das Konzert wieder ein voller Erfolg. Mit 25 Schülern der Klassenstufen sechs bis zwölf ist die Jazzcrew 2.0 besetzt. Heuer konnten vier Nachwuchsmusiker das Vorprogramm bestreiten. Überzeugend präsentierten sich Laura Haas, Zoé Christmann und Noemi Rescigno mit dem Gesangspart. Der musikalische Nachwuchs überzeugt mit seiner Performance.

Es war nicht verwunderlich, dass die Gruppe schon beim Konzerteinstieg den Funken ins Publikum überspringen ließ. Die durch den gekonnten Auftritt der Sängerinnen Laura Haas, Zoé Christmann und Noemi Rescigno vorgestellten Titel „Go tell it on the mountain“ und „Lost boy“ brachten das St. Georgener Publikum recht schnell in Stimmung.

Es ist geradezu ein besonderes Erlebnis, die Solisten der Jazzcrew in vorderster Front zu sehen. Die dabei zutage tretende Disziplin bleibt dem Publikum nicht verborgen. Die Musiker des Orchesters haben mit Louis Struss am Altsaxophon, Xenia Wodarz am Tenorsaxophon, Arved Räuber am E-Piano, Jonas Tillack am Schlagzeug und Jonas Riege Percussion Soloinstrumentalisten in ihren Reihen, die mehr als überzeugen.

Das Theater im Deutschen Haus ist bekannt für das ausgewogene Programmangebot. Ute Scholz zeigt ihr glückliches Händchen mit dem Engagement der Jazzcrew 2.0. Die von Benjamin Heil geformte Band weist einen hohen Grad an Professionalität auf. Für die Konzertbesucher wird schnell deutlich, dass sich hier junge Menschen absolut verstehen, die Formation ist zu einem homogenen Körper gewachsen. Jedes Bandmitglied für sich ist bereits ein überaus gut ausgebildeter Musiker.

Es spricht für die Jazzcrew 2.0, wie die Instrumentalregister perfekt harmonieren, Akzente zu setzen vermögen. Vor allem der Saxophonsatz stellt sich mehrfach solistisch vor. Hier sind Louis Struss am Alt- und Baritonsaxophon, Xenia Wodarz und Celine Wälde am Tenorsaxophon, Johannes Porsch am Altsaxophon und Arved Räuber am E-Piano mit „Cantaloupe Island„ gefordert. An der Trompete zeigt Lea Scholz ihr großes Können. Jonas Tillak und Jonas Riege überzeugen immer wieder am Schlagzeug und Percussion.

Mit ausdrucksstarkem Gesang präsentieren sich Sofie Makowe-Gonzales, Cheyenne Christmann, Amy Makowe-Gonzales mit Corvin Munz und Phileas Schwarz. Den Sängern wächst ein großer Anteil an der Außenwirkung der Jazzcrew zu. Den damit verbundenen Spirit nimmt das Publikum mit Spannung auf und dankt mit reichlichem Beifall den jungen Künstlern. Weihnachtliche Stimmung verbreitet „Last Christmas“ und „All I Want for Christmas“. Für Benjamin Heil ist es eine Herausforderung, so nah als möglich an das Original zu kommen, was ihm und der Jazzcrew 2.0 wohl gelungen ist.


JAZZCREW 2.0 beim 33. GTO-Jazz-Symposium in Osterburken

Am 19. Oktober 2019 nahm die JAZZCREW 2.0, die Jazz- und Popband des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen, unter der Leitung von Benjamin Heil, mit den Bands des Ganztagsgymnasiums Osterburken, des Kopernikus-Gymnasiums aus Aalen-Wasseralfingen, des Albert-Schweitzer-Gymnasiums aus Crailsheim und des Goethe-Gymnasiums aus Ludwigsburg erfolgreich am 33. GTO Jazz-Symposium Osterburken teil, das in den Räumen des Ganztagsgymnasiums Osterburken (GTO) stattfand.

Am Vormittag probten alle Bands zusammen die Komposition „Requiem für den Amazonas“ des jungen Jazz-Saxophonisten Johannes Ludwig, eines ehemaligen Schülers des GTO, um beim abendlichen Abschlusskonzert diese Komposition uraufführen zu können. Johannes Ludwig hat dieses Stück allen engagierten Schülern und Aktivisten im Rahmen der Fridays for Future-Bewegung gewidmet.

Während des Tages fanden Combo- und Improvisationsworkshops statt, in welchen neun Instrumentaldozenten und eine Gesangsdozentin der jungen nationalen Jazzszene mit den motivierten Schülerinnen und Schülern arbeiteten.

Beim großen Abschlusskonzert stellten sich die Bands mit jeweils zwei Beiträgen dem Publikum vor. Nach nahezu zwölf Stunden intensiver Musik verabschiedeten sich dann alle Bands vom begeisterten Publikum mit dem gemeinsam erarbeiteten Stück, der Uraufführung des „Requiem für den Amazonas“.

Hoch motiviert und äußerst zufrieden begaben sich im Anschluss an das Abschlusskonzert alle Bandmitglieder auf den Nachhauseweg in der Überzeugung, ein interessantes und erfahrungsreiches 33. GTO Jazz-Symposium miterlebt und mitgestaltet zu haben.


Theater-Projekt kommt in Kolumbien zur Aufführung

St. Georgen | von Roland Sprich | 12. August 2019 | Quelle: Südkurier

Kaum sind die Schulferien im September zu Ende, gehen acht Schüler und zwei Lehrer des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums (TSG) auf große Reise. Genauer, nach Kolumbien in Südamerika. Dort werden sie an einem deutsch-kolumbianischen Theaterprojekt teilnehmen.

Michaela Conzelmann, Lehrerin am Thomas-Strittmatter-Gymnasium, erläutert, wie es zu der Reise kommt. „Wir sind mit unserer Schule seit einigen Jahren im Rahmen eines Chat-der-Welten-Projekts über die sozialen Netzwerke im intensiven Austausch mit einer kolumbianischen Schule und haben bereits an verschiedenen Themen gemeinsam gearbeitet“, so Conzelmann. Ein Schwerpunkt dabei lag auf der theaterpädagogischen Arbeit. Gemeinsam mit dem Theaterregisseur Wolf Wilms, der sowohl in Kolumbien als auch an der pädagogischen Hochschule in Heidelberg unterrichtet, und bereits mehrfach am TSG vorbeischaute, wurde ein gemeinsames Theaterstück erarbeitet. Nachdem das TSG für sein Engagement in den Bereichen Nachhaltigkeit, interkulturelle Begegnungen und fairer Handel im vergangenen Jahr bei einem Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik den mit Geld dotierten Sonderpreis des entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms ENSA gewonnen hat, besteht nun die Möglichkeit, die Reise nach Kolumbien zu unternehmen. Rund drei Viertel der Reisekosten sind durch den ENSA-Preis gedeckt.

Den Alltag kennenlernen

18 Tage, vom 14. September bis 2. Oktober, werden die Schüler aus den Klassen 9 und höher nach Kolumbien reisen. Dort werden sie mit den Schülern der „Escuela normal superior Maria Auxiliadora“ in der Stadt Copacabana das gemeinsame Theaterprojekt achtmal aufführen. Die Stadt liegt etwa eine Flugstunde nordwestlich entfernt von der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Außer den Theateraufführungen werden die Schüler den kolumbianischen Alltag kennenlernen. Und auch den Schulalltag in der Schule erleben, die von katholischen Nonnen geführt wird. „Und wir werden uns am Beispiel Regenwaldabbau natürlich auch mit dem Thema Klimawandel beschäftigen“, so Conzelmann. Aber auch andere Themen, wie ein Straßenkinderprojekt, werden die Schüler vor Ort angehen.

Bei den Vorbereitungen zu der Reise wurden die Teilnehmer auch für die besondere Sicherheitslage sensibilisiert. „Wir haben ein regelrechtes Sicherheitstraining durchlaufen.“ So wurden die Teilnehmer dahingehend gebrieft, dass sie beispielsweise keine Markenkleidung tragen, nirgends allein hingehen und Smartphones in der Öffentlichkeit nicht offen zeigen sollten.

Wie Michaela Conzelmann erklärt, waren die Vorbereitungen für die anstehende Reise für die Schüler mit einem hohen Zeitaufwand im Vorfeld verbunden, die das Theaterstück außerhalb der Schulzeit einstudierten. Nach der Rückkehr der Reise werden die Schüler über das Erlebte in Vorträgen an der Schule und auch für die Öffentlichkeit berichten.

Im März nächsten Jahres werden dann kolumbianische Schüler in St. Georgen erwartet, damit das Theaterprojekt auch hier aufgeführt werden kann. Für die Reisekosten für die kolumbianischen Schüler hofft Conzelmann auf erneute ENSA-Förderung. Für den Restbetrag suchen die Organisatoren noch Unterstützer, damit die kolumbianischen Schülern bei den Reisekosten entlastet werden können. „Wir würden uns freuen, wenn wir hier noch etwas finanzielle Unterstützung erhalten würden“, so die Lehrerin.

Theater-Projekt

Das deutsch-kolumbianische Theaterprojekt nennt sich „Emigración fatal“. Darin geht es um einen Blick in die Zukunft, wonach die Erde aufgrund des Klimawandels und anderer Umwelteinflüsse unbewohnbar geworden ist. Den Menschen bleibt nur die Flucht auf einen paradiesischen Planeten namens Tambora. Einige Kinder werden hierbei als Testpersonen vorausgeschickt, die die Herausforderungen des Lebens in der neuen Heimat meistern müssen. Das Stück ist zweisprachig und mit vielen choreografischen Elementen angereichert. (spr)

Die TSG-Schüler des deutsch-kolumbianischen Theaterprojekts „Emigración fatal“. Acht von ihnen werden im September nach Kolumbien reisen, wo das Stück gemeinsam mit kolumbiansichen Schülern mehrfach aufgeführt wird. | Bild: Michaela Conzelmann

Die Sommerferien gehen in diesem Jahr bis Dienstag, 11. September 2019

Sie erreichen uns in Ferienzeiten nicht immer. Wir sind derzeit zwar noch mit Deputats- und Stundenplanung fürs kommende Schuljahr beschäftigt. Schulleitung und Sekretariat sind aber nur unregelmäßig besetzt: 07724/87140.

Besser: Sie versuchen uns auf diesem unkomplizierten digitalen Weg zu erreichen:

Schulbeginn ist Mittwoch, der 11. September 2019 (Kalender 2019-2020)

Schöne Ferien wünschen Ralf Heinrich, Axel Dorer, Cordula Moser sowie das ganze Team des TSG St. Georgen


Im Hochwald 8 • 78112 — St. Georgen • Tel. 07724 / 87140 • Fax: 07724 / 3318
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