Aktuelles 2023 / 2024 s. a. DSB

TSG-Jahres- und Ferienkalender

Meldungen aus dem Schuljahr 2022-2023

Leinen los für 45 TSG-Abiturienten!

Im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe in der Stadthalle wurden die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen verabschiedet. Das Profilorchester unter der Leitung von Michael Berner eröffnete die Schulentlassfeier mit dem vierten Satz aus Dvoraks Sinfonie „Aus der neuen Welt“ – und eine neue Welt nach der Schulzeit erwartet die erfolgreichen Absolventen nun auch.

Unter dem selbst gewählten Motto „Pirates of the CarABIan- Endlich hat der Fluch ein Ende“ konnten folgende Schülerinnen und Schüler ihr Abiturzeugnis von Schulleiterin Christiane King, dem stellvertretenden Schulleiter Alexander Mosbacher sowie den Oberstufenberatern Ulla Schaedler und Jörg Zimmermann entgegennehmen:

Lukas Aberle, Anne Berner, Jonas Beyer, Hendrik Biebel, Nora Blum, Mateja Cemerikic, Lara Epting, Silas Fischer, Marina Fleig, Lara Fleig, Tim Florijanovic, Tim Grauel, Sophie Groß, Leni Günter, Mirjam Henger, Nele Hilser, Beatrice Jäckle, Lena Jäckle, Lilith Jörg, Efecan Kadioglu, Anne Kaspar, Ramona Lindner, Mailin Mayerhöfer, Emma Mößner, Luise Münnich, Sina Neuberger, David Peschke, Noemi Pop, Clemens Porsch, Eva Rauer, Anna Riege, Rania Rieger, Jonas Rutz, Felix Rösiger, Salomea Schmidt, Simon Schneider, Cedric Seifert, Mareen Simon, Leonie Storz, Tuana Tarakci, Luca Theise, Selina Wagner, Frederick Walther, Mark Wegner und Marco Wiesmann.

Die drei Schulbesten erhielten den TSG-Schulpreis. Dies waren Nora Blum, Silas Fischer und Simon Schneider.

Gleich zwei Schülerinnen erhielten den Sozialpreis für ihr außergewöhnliches soziales Engagement. Im Namen des Freundeskreises des Gymnasiums überreichte Daniel Papst Beatrice Jäckle und Anna Riege diese Auszeichnung. Den Preis des Bürgermeisters für herausragende Leistungen in den Gesellschaftswissenschaften nahm Nora Blum von Bürgermeisterstellvertreterin Hedwig König entgegen. Der ehemalige Schulleiter Ralf Heinrich kehrte nun in Funktion als Mitglied des Leitungsteams der Club of Rome Schulen an seine frühere Wirkungsstätte zurück. Er überreichte Mirjam Henger, Noemi Pop und Luca Theise den Club of Rome-Preis für ihr großes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit.

Fachspezifische Preise erhielten weiterhin folgende Absolventen: Anne Berner (Musik), Nora Blum (Scheffelpreis Deutsch, Evangelische Religion, Gemeinschaftskunde, e-Fellow-Online-Stipendium), Silas Fischer (Chemie, e-Fellow-Online-Stipendium), Efecan Kadioglu (Mathematik, Chemie, e-Fellow-Online-Stipendium), Anne Kaspar (Mathematik), Clemens Porsch (Physik), Simon Schneider (Wirtschaft, Physik, e-Fellow-Online-Stipendium), Mareen Simon (katholische Religion) sowie Luca Theise (Gemeinschaftskunde, vorgeschlagen für die Studienstiftung des deutschen Volkes).

Schulleiterin Christiane King dankte den Abiturienten für einen fröhlichen und gut organisierten Abistreich am Freitagvormittag. Sie griff am Ende ihrer Ansprache, die gespickt mit vielen anerkennenden Worten und literarischen Bezügen war, das diesjährige Abiturmotto auf: „Wir lassen Sie nun auf das eigene Schiff. Leinen los und ab in den Strom des Lebens!“ Auch ihr Stellvertreter Alexander Mosbacher knüpfte daran an: „Ihr werdet eure Segel setzen. Volle Kraft voraus! Aber in der Heimat wartet immer ein sicherer Hafen auf euch.“

Elternbeiratsvorsitzende Anna Schlegel überbrachte ebenfalls ihre Glückwünsche und erinnerte an Klassenfahrten und viele erfolgreiche Wettbewerbsteilnahmen des Jahrgangs.

Für einen würdigen Abschluss und einen Moment des Innehaltens sorgte am Ende der Feier Anne Berner mit ihrem beeindruckenden Violinspiel.

Studienfahrt England

Sonntag, 16.06.2024 Fahrt nach Ramsgate

Unsere Reise begann am 16.06 um 22 Uhr. Nach ca. 11 Stunden Fahrt war die Fähre von Calais nach Dover in Sicht. Jedoch mussten wir davor durch einen Sicherheitscheck, was viele von uns sehr überrascht hat, denn unsere Personalien wurden überprüft, unser Bus von einem Drogenspürhund durchsucht und uns wurden Fragen von den Behörden zu unserer Reise ins Vereinigte Königreich gestellt. Dieser Check lief relativ streng ab und wir merkten direkt, dass das Personal dort, nach strikten Vorgaben arbeitet. Im Anschluss an den Sicherheitscheck ging es relativ zügig weiter und letztendlich dann auch ohne Komplikationen auf die Fähre. Das Panorama vom Deck der Fähre war sehr schön. Angekommen im Hafen von Dover ging es für uns ein Stückchen weiter, und zwar nach Ramsgate. Es war sehr irritierend, dass die Autos auf einmal auf der anderen Straßenseite gefahren sind.

Bei unserer Ankunft in Ramsgate erwartete uns ein, von Frau Gündogdu selbst erstelltes Quiz, das dazu diente, dass wir Ramsgate besser kennenlernen und mit den Menschen dort ins Gespräch kommen konnten.

Uns ist hierbei aufgefallen, dass die meisten Menschen viel freundlicher und hilfsbereiter sind als bei uns in Deutschland.

Gegen 18 Uhr wurden wir dann auf unsere Gastfamilien verteilt und verbrachten dort auch den restlichen Abend.

Sophie, Maya, Anina & Lena

Montag 17.6.2024 Ramsgate

Nachdem wir am 17.6 um 14:30 Uhr in Dover angekommen und in Ramsgate ausgestiegen waren, gingen wir am Strand entlang. Im Royal Harbour angekommen, gingen wir zum Obelisken für König George IV., der errichtet wurde, um seinen Besuch in Ramsgate im Jahr 1821 zu ehren und an seine bedeutende Rolle in der Geschichte der Stadt zu erinnern. Mithilfe eines Quizzes erkundeten wir Ramsgate und sahen viele Dinge von historischer Bedeutung wie z.B. die Altstadt mit der St. Augustine’s Church und Jacob’s Ladder und beantworteten Fragen wie z.B., welche Materialien und spezielle Stile die Bauwerke beinhalten. Währenddessen sprachen wir mit Einheimischen und stellten ihnen Fragen und erfuhren etwas über traditionelle Gerichte, Redewendungen und Bräuche. Zwischendurch machten wir Selfies an schönen Orten.

Schließlich kehrten wir, nachdem wir das Quiz beendet hatten, zurück zum Obelisken. Dann bei einem wunderschönen Sonnenschein, kehrten wir zum Treffpunkt zurück und wurden auf die Gastfamilien aufgeteilt.

Markus, Finn, Irma, Emily, Charlotte

18.6.2024 Unterricht in Ramsgate, Dover Castle, Sandwich

Unterricht mit Englisch-Muttersprachlern und Besichtigung des Dover Castle – das war der Plan für den heutigen Tag.

Nachdem wir die erste Nacht bei unseren Gastfamilien verbracht, bei ihnen gefrühstückt und ein Lunchpaket bekommen haben, haben sie uns zum Treffpunkt mit unseren Klassenkameraden gebracht. Als wir dort angekommen waren, liefen wir los zu dem extra für den Englischunterricht mit Muttersprachlern gebuchten Hotel. Dort lernten wir interessante Dinge über die sogenannte "Idioms", also Redewendungen im Englischen und auch etwas über die englische Grammatik und zwar wie man Verben und Präpositionen in Sätzen benutzt. Nach dem interessanten und lehrreichen Unterricht ging es zum Bus, mit dem wir anschließend nach Dover zum Dover Castle fuhren. Die Burg war sehr eindrucksvoll und wir lernten, wie die Burg aufgebaut ist und was dieser Aufbau für einen taktischen Sinn hatte.

Da wir nun noch etwas Zeit übrig hatten, bevor wir wieder zurück zu unseren Gastfamilien gehen würden, sind wir noch nach Sandwich gefahren, in die Stadt, in der der Erfinder des Sandwiches lebte, die daraufhin nach seiner Erfindung benannt wurde. Sandwich war früher auch eine wichtige Hafenstadt. In der Stadt haben wir dann die Aufgabe bekommen in Gruppen Bilder von uns vor verschiedenen Gebäuden und sehenswerten Dingen zu machen, wie beispielsweise dem Marktplatz oder dem Stadttor. Anschließend hatten wir dann noch etwas Freizeit in der Stadt, die viele Schüler genutzt haben, um sich dort traditionell Fish and Chips zu kaufen. Danach ging es dann mit dem Bus zurück nach Ramsgate, wo wir dann von unseren Gastfamilien abgeholt wurden.

Gideon, Henri & Anton

English lesson

Today we had some lessons with native speakers from England. We learned about phrasal verbs and typical English food. That was very interesting. For some reason, we had these lessons in a pub.

After we visited Dover Castle, we drove to Sandwich. It’s the city that is named after the fourth Earl of Sandwich. He lived in the 18th century. He loved playing cards but he didn’t like to be interrupted while playing, so his cook invented a sandwich for him that he could eat while playing. We had some free time in Sandwich. Some of us ate fish and chips or just walked around the city and looked at some traditional landmarks in Sandwich. For example the St.Peter’s Church.

We also saw a popular artwork by Banksy on a wall. It shows a girl with balloons losing one of them. So it’s quite similar to his most famous artwork. For us it was very beautiful to see.

The whole day was very interesting and captivating.

From Amanda, Mira and Antonia

Dover Castle

Nachdem alle am Treffpunkt ankamen, sind wir zu unserem Sprachunterricht in einem Hotel gelaufen. Anschließend fuhren wir zum Dover Castle, eine der größten Burgen in England. Obwohl die Gebäude bis zu 2000 Jahre alt waren, waren sie immer noch sehr gut erhalten. Das älteste Bauwerk ist der von den Römern erbaute Leuchtturm mit über 2000 Jahren.

Manche Räume, wie zum Beispiel das Schlaf- oder das Esszimmer im Zentrum der Burganlage, waren eingerichtet, wie sie auch damals hätten aussehen können.

Natürlich waren nicht wir nicht alleine vor Ort, sondern auch viele Schulklassen jeglichen Alters, aus verschiedenen Ländern. Die jüngeren Kinder hatten sogar die Möglichkeit, ihre Fragen an eine Mitarbeiterin, verkleidet, passend zur damaligen Zeit, des Dover Castle's zu stellen, die ihre Fragen dann auch beantwortete.

Nach vielen Treppenstufen haben wir das Dach erreicht, das uns einen wunderschönen Ausblick über Dover ermöglichte. In der darauffolgenden Pause konnten wir die Lunchpakete unserer Gastfamilien essen, und auch den Souvenirshop besuchen. Im Anschluss haben wir den Leuchtturm und die daneben liegende Kirche angeschaut. Daraufhin sind wir dann weiter zur Aussichtsplattform mit einem darunter liegenden Wachposten gelaufen. Von der Plattform aus, konnte man den Hafen sehen, bei dem wir mit der Autofähre am gestrigen Mittag angekommen sind. Im mittleren Stockwerk ist uns aufgefallen, dass das Gebäude an einem guten Standort liegt, da man das Meer sehr weit überblicken konnte, was auch wichtig für die frühere Zeit war, als die Kriege herrschten. Außerdem war der Schlafplatz des Officers aufgestellt. Im unteren Stockwerk haben wir die ankommenden Fähren mit einem Periskop beobachtet.

Nun fand unsere Betrachtung ihren Schluss, und wir sind weitergefahren zu der Stadt Sandwich. Dort hatten wir Zeit, die Stadt in Ruhe zu erkunden und das traditionelle Essen ,,Fish & Chips" zu probieren.

Am Ende unseres Tages sind wir dann zu unseren Gastfamilien gegangen.

Leonie, Jule, Elisabeth, Milena

Dover Castle

Am Dienstag den 18. Juni, fuhren wir mit unserer Stufe zum Dover Castle der größten Burganlage Europas mit ca. 80 Hektar Fläche.

Ca. 100 n. Chr. bauten die Römer einen Leuchtturm auf dem Gelände des heutigen Dover Castles. Überreste dieses Leuchtturms sind noch heute zu finden. Im 11. Jahrhundert nach der normannischen Eroberung, wurde das Dover Castle dann auf den sächsischen Ruinen aufgebaut. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Burg regelmäßig erweitert.

Der Name „Schlüssel zu England“ repräsentiert die strategisch wichtige Lage der Burg an der engsten Stelle des Ärmelkanals, die wichtig für die Verteidigung und Früherkennung Englands war.

Außerdem konnten wir im äußeren Bereich der Burg Relikte aus dem ersten und zweiten Weltkrieg finden, wie 2 Artilleriegeschütze aus dem ersten Weltkrieg und einen Bunker sowie eine Flak aus dem zweiten Weltkrieg. In diesem Bunker plante der (Vize-) Admiral Ramsey die Evakuierung Dünkirchens sowie den Angriff auf die Normandie.

Ben-Luis, David, Milan, Alexandr

Mittwoch, 19.06.2024: Küstenwanderung Ramsgate-Margate

Für heute stand die Küstenwanderung von Ramsgate nach Margate an. So brachen wir um 8 Uhr von unserem Treffpunkt auf. Dabei schien das Wetter ebenso vielversprechend wie auch die darauffolgende Landschaft zu sein: Die eindrucksvolle Felswand, bestehend aus Kreide- und Feuersteinschichten, dominierte das Bild der Süd-Ostküste Großbritanniens. Während der Wanderung liefen wir sowohl auf, als auch unterhalb dieser und passierten währenddessen zahlreiche, von Feuersteinen gezierte Sandstrände.

Die gesamte Wanderung über begleiteten uns Möwen, auf die wir erst aufmerksam wurden, als wir eine Vesper-Pause an einer malerischen Bucht in Broadstairs machten: Eine Möwe klaute Davids Vesper. Seit diesem überraschenden Erlebnis waren alle wachsam und auf der Hut. 

Schließlich erreichten wir nach 4 Stunden unser Ziel, Margate. Dort hatten wir die Möglichkeit, die Altstadt zu erkunden und Einkäufe zu tätigen.

Da wir schneller als geplant waren, nutzten wir die übrige Zeit, um uns in einem nahe gelegenen Einkaufscenter über Unterschiede zwischen deutschen und englischen Einkaufsläden zu informieren.

Zurück kamen wir mit dem Bus und wurden von unseren Gastfamilien abgeholt.

Noah, Leo, Theo

Für die Wanderung des heutigen Tages trafen wir uns ebenfalls um 8 Uhr am Treffpunkt. Von dort aus begann unsere Küstenwanderung nach Margate. Trotz des starken Windes, starteten die Schüler motiviert in den Tag. Zuerst kamen wir an den „Ramsgate Tunnels“ vorbei, die im zweiten Weltkrieg taktisch genutzt wurden. An den Tunneln vorbei, setzten wir unsere Wanderung fort. Nach ca. 1,5 Stunden erreichten wir unseren ersten Pausenstopp. Dort wurde einem Schüler das Sandwich aus der Hand gestohlen - der Dieb war eine Möwe. Außerdem mussten wir uns von 3 Mitschülern verabschieden, da es ihnen nicht gut ging. Sie wurden mit dem Bus direkt nach Margate gebracht. 

 Um ca. 13:30 kamen wir an der Turner Contemporary Galerie in Margate an, die sich einige auch angeschaut haben. Wir hatten eine Stunde, uum die Stadt zu erkunden und anschließend überraschten uns die Lehrer mit einer Belohnung: ein Ausflug in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum. Dort haben sich viele Schüler etwas gekauft und einige haben zusammen mit  Herrn Betzler und dem Busfahrer Fußball geschaut. Nach einem deutschen Sieg endete unser Tag mit einer guten Stimmung im Bus.

Daniela, Nele, Charlotte

20.06.2024 Englischunterricht

Während unseres Englandaufenthalts wurden uns nicht nur einmalige kulturelle Erlebnisse ermöglicht, sondern wir konnten auch unsere sprachlichen Kompetenzen weiterbilden. In einem Hotel direkt in Ramsgate haben wir am Dienstag und Donnerstag an Sprachkursen mit Muttersprachlern teilgenommen. Vom täglichen Treffpunkt aus ging es zu Fuß zum Hotel, in dem der Kurs in drei verschiedenen Räumen angeboten wurde. Wir durften uns selbst in drei Gruppen einteilen, in denen wir von einem der drei Tutoren unterrichtet wurden. Der Unterricht war eher untypisch aufgebaut und wir mussten kaum etwas schreiben. Nach verschiedenen Konzepten wurden uns eher unübliche Bereiche der englischen Sprache nähergebracht, die das Level C fördern sollten, also vertieft in die Sprache gehen, um authentischer beim Sprechen zu wirken. Beispielsweise wurden uns englische Sprichwörter beigebracht, die eine Unterhaltung spannender machen sollen und im englischen Sprachgebrauch fest verankert sind. Außerdem wurde uns die Kultur des Vereinigten Königreiches näher gezeigt, zum Beispiel landestypische Speisen. Besonders gut gefallen hat uns, wie interaktiv der Unterricht gestaltet war, was gerade für das Erlernen einer Sprache sehr sinnvoll ist. Der Kurs alleine ging eine Stunde, wobei er in zwei Hälften geteilt wurde, die von einer halbstündigen Pause getrennt waren, in der wir essen und trinken konnten. Insgesamt fanden wir den Kurs sehr bildend, allerdings konnte man nur schwer etwas mitnehmen, da aufgrund der begrenzten Zeit Dinge nur wenig wiederholt werden konnten. Demzufolge werden wir nur wenige der gelernten Dinge im Alltag anwenden, jedoch sind einzelne wirklich interessante Dinge fest im Gedächtnis geblieben. Die Tutoren waren sehr motiviert und waren gut gelaunt, was dem Lernen sehr geholfen hat. Teilweise wurde es aber auch ein wenig langweilig, was je nach Thema oder Aufgabenform geschuldet war.

Für uns war die Art des Kurses etwas unerwartet, da wir vermuteten, es würde mehr um Grammatik oder Vokabeln gehen. Wir waren aber positiv überrascht darüber, worauf der Kurs wirklich abzielte.

Max, Jamie, Jascha

On Thursday, June 20th, we had an English lesson again with two native speakers. Freddy was our first teacher and he told us something about himself and about the city he grew up in. Then he explained the meaning of the idioms, and also how to use them. For example, we were divided into groups, then we got cards with idioms and had three guesses of what they meant. Later, we got a scenario and our task was to write a short dialog matching that scenario with as many idioms as possible.

After a little break, our second teacher came. Ruth divided us into groups again and gave us all a piece of paper, she asked us questions we needed to answer and the people who got it right got a point for their team. Then we got papers with gaps, every team got a different piece and we needed to fill them out in 3 minutes. After those 3 minutes, the papers were given to the next table and after that we all counted our points and the winner got 5 points. In the end one member of every team needed to get up and go to the front because our task was to describe a word to the member and Ruth would give a point to the team who guessed the word correctly.

It was a lot of fun and we had a great time

Irma, Emily

Canterbury

Heute waren wir in der Stadt Canterbury, etwa 45 Minuten entfernt von Ramsgate.

Vom Busparkplatz aus gingen wir durch einen schönen Park entlang romantischer Flussläufe Richtung Altstadt.

Dann bekamen wir zwei Stunden Freizeit in denen wir shoppen gehen durften. Im Vergleich zu Deutschland gibt es auf kleinerer Fläche mehr Läden, z.B. viele Souvenirläden.

Danach haben wir die Canterbury Cathedral besichtigt. Wir waren wahnsinnig erstaunt von der Architektur, dem Alter und der Bauweise.

Insbesondere die ganzen Details und die Ausarbeitung war sehr bewundernswert anzuschauen.

Die Kathedrale ist die höchste anglikanische Kirche und eine der ältesten und bekanntesten christlichen Strukturen in England. Besonders beeindruckend war die Geschichte der Kathedrale. Hier wurde 1170 Erzbischof Thomas Becket ermordet, was die Kathedrale zu einem wichtigen Pilgerziel machte.

Darin waren auch die originalen Kleidungs- und Rüstungsteile des Schwarzen Prinzen, des englischen Thronfolgers, der im 100-jährigen Krieg erfolgreich die Truppen gegen Frankreich anführte, sowie einige denkmalgeschützte Malereien und mehrere Gräber, unter anderem das des „Black Prince“.

Am Ende unserer Besichtigungstour sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass die komplizierte Architektur der Kathedrale unser Highlight des Tages war.

Niklas, Jon, Paul, Milo

Musikalisch in allen Genres zuhause: Profilorchester veranstaltet eindrucksvolles Benefizkonzert

Ein vielseitiges Benefizkonzert für die Ukraine veranstaltete das Profilorchester des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums mit ihrem musikalischem Leiter Michael Berner in der Stadthalle. Zur Eröffnung hörte das zahlreich erschienene Publikum „Palladio“ von Karl Jenkins. Ein sehr ruhiger Beginn steigerte sich hier kontinuierlich zu einem kräftigen Forte, der bereits den stimmigen Klangkörper des Orchesters zeigte. Die in den Pfingstferien absolvierte Konzertreise zum Austauschorchester nach Tschechien wurde in den folgenden Werken tschechischer Komponisten lebendig: Smetanas Komposition „Die Moldau“ verewigte Tschechiens Lebensader, den längsten Fluss im Land, musikalisch. In melodischen Wellenbewegungen wurde man vom Orchester mit auf die Reise genommen, vorbei an einer fröhlichen Bauernhochzeit bis hin zu gefährlichen Stromschnellen. Im vierten Satz aus Dvoraks Sinfonie „Aus der neuen Welt“ imponierten die Blechbläser, allen voran das Hornregister, mit energiereichen Fanfarenklängen. Im tänzerischen „Capriccio Espagnol“ war dagegen von allen, insbesondere Streichern und Holzbläsern, Fingerfertigkeit gefordert, um den leichten und beschwingten Charakter zu treffen. Mit den Filmmusiken zu „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und „Harry Potter“ zeigte das Profilorchester, dass es in allen Genres zuhause ist. Dies bestätigte sich dann auch im anschließenden Teil mit Werken aus der Rock- und Popkultur, nämlich „Human“, „Hollywood Hills“ von Sunrise Avenue und einem ABBA-Medley. Mit dem getragenen „Nimrod“ aus Elgars „Enigma-Variationen“ als Zugabe wurde das Ende des Konzerts eindrucksvoll eingeläutet – jedoch warteten auf einige Musikerinnen und den Dirigenten Michael Berner noch die ein oder andere Überraschung. Schulleiterin Christiane King bedankte sich mit anerkennenden und lobenden Worten sowie Geschenken. Die Abiturientinnen Anne Berner (erste Violine), Beatrice Jäckle und Selina Wagner (beide 1. Querflöte), welche nach siebenjährigem Mitwirken im Orchester nun die Schule verlassen werden, wurden von ihren Mitschülern und Mitschülerinnen mit einem Präsent verabschiedet. Etwas ganz Besonderes hatte sich das Orchester dann noch für ihren Dirigenten zum Dank für sein unermüdliches Engagement überlegt: Dirigiert von Ariane Fink trug es ein von Patrik Bodonea arrangiertes Stück vor. So hieß es statt „Danke für diesen guten Morgen“ nun „Danke für diese große Mühe!“

Diese Mühe hatte sich auch wahrlich gelohnt: Insgesamt kamen stolze 1761 Euro an Spenden zusammen.

Junges Theater führt „Rettet Rumpelstilzchen“ auf!

Die 13 Schauspielerinnen und Schauspieler der Theater-AG der Unterstufe befinden sich mit Lehrerin Christine Buck in der heißen Probephase für ihre diesjährigen Aufführungen. Aufgeführt wird „Rettet Rumpelstilzchen“, ein lustiges Märchen-Spektakel, worin die Märchenwelt ziemlich durcheinandergerät:

Durch eine Unachtsamkeit der Pech-Marie ist das große Märchenbuch von Frau Holle ins Kopfkissen geraten und schneit nun auf die Märchenwelt herab. Dabei geraten natürlich alle Seiten durcheinander und in der Märchenwelt herrscht sofort das größte Chaos! Im Bett der Großmutter liegt der Frosch und will Rotkäppchen küssen. Im Turm von Rapunzel tobt Rumpelstilzchen und will seinen Bart nicht herunterlassen. Das Buch muss schleunigst wieder in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Da jedoch leider im Märchenreich niemand lesen kann, könnten nur Jakob und Wilhelm Grimm die Sache in Ordnung bringen. Frau Holle schickt ihre Katze los, um die beiden zu holen. In der Menschenwelt sind allerdings inzwischen 200 Jahre vergangen und so hat die Katze ihre liebe Not, einen heldenhaften Retter zu finden…

Die Aufführungen finden im „Theater im Deutschen Haus“ am Freitag, 21. Juni um 20 Uhr sowie am Samstag, 22. Juni um 17 Uhr statt.

Karten im Vorverkauf sind bei „Natur- und Feinkost Hoppe“ oder im Online-Shop erhältlich:

https://tickettune.com/deutscheshaus/veranstaltungen/

Die Theater-AG freut sich auf zahlreiche Besucher!

Profilorchester zu Besuch in Tschechien

Ústí nad Orlici erlebte ein festliches Konzert des symphonischen Orchesters Decapoda der örtlichen Kunstschule Jaroslav Kocijan und seiner ausländischen Gäste im Roškotovo Theater. Es ist das Abschlusskonzert des Besuchs unseres Partnerorchesters aus Deutschland und gleichzeitig das erste Konzert des Accessus Open, das an unserer Schule stattfindet.

Das Roškotovo Theater, ein historisches und kulturelles Wahrzeichen der Stadt, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Atmosphäre war elektrisierend, als das Publikum gespannt auf den Beginn des Konzerts wartete. Die Veranstaltung war nicht nur ein musikalisches Highlight, sondern auch ein Symbol der internationalen Freundschaft und Zusammenarbeit.

Zu Beginn spielten die Schüler aus der deutschen Stadt Sankt Georgen. Wir haben uns auf tschechische Kompositionen vorbereitet und spielen ein Arrangement von Smetanas "Die Moldau". Außerdem haben wir einen weiteren berühmten Komponisten, Antonín Dvořák, ausgewählt, von dem wir den vierten Satz aus der "Neuen Welt"-Symphonie spielen. Es scheint, dass die Schüler des deutschen Gymnasiums Spaß daran haben, vor einem ausländischen Publikum zu spielen. Es ist interessant, weil es anders ist als in Deutschland. Natürlich liegt es daran, dass wir nicht zu Hause spielen, aber es gefällt mir sehr. Die Leute sind wirklich nett, ich mag es hier. Ich bin zum ersten Mal hier. Einige meiner Mitspieler waren schon etwa 2019 hier. Es gefällt uns wirklich gut hier. Wir finden, dass eure Stadt sehr schön ist.

Die jungen Musiker aus Sankt Georgen beeindruckten das Publikum mit ihrer Hingabe und ihrem Können. Die Aufführung von Smetanas "Die Moldau" war besonders bewegend, da sie die Schönheit und den Fluss der tschechischen Landschaft musikalisch darstellte. Dvořáks "Neue Welt"-Symphonie, ein Meisterwerk der Romantik, wurde mit solcher Präzision und Leidenschaft gespielt, dass das Publikum in Ehrfurcht verharrte. Die Schüler genossen es sichtlich, vor einem neuen Publikum zu spielen, und die Begeisterung war ansteckend. Es erklang auch ein Arrangement berühmter Hits der Gruppe ABBA.

Das symphonische Orchester Decapoda setzte auf Filmmelodien. Wir spielen "Game of Thrones", "Titanic" und das beliebte Stück "Lord of the Dance". Auch die Einheimischen loben das gemeinsame Konzert. Ich denke, die Zusammenarbeit ist sehr gut. Für uns ist es auch eine großartige Erfahrung, und ich denke, auch für sie ist es eine großartige Erfahrung. Mir gefällt zum Beispiel, dass elf Celli im Orchester spielen, normalerweise sind es nicht so viele, aber auch der Klang ist hervorragend und ich mag es sehr.

Die Auswahl der Stücke war vielfältig und bot für jeden Geschmack etwas. Die ABBA-Hits brachten das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen, während die Filmmelodien eine emotionale Reise durch bekannte und geliebte Filme boten. Besonders beeindruckend war die Darbietung von "Game of Thrones", die mit ihrer epischen und dramatischen Musik die Zuhörer in ihren Bann zog. Die elf Celli im Orchester sorgten für einen besonders satten und vollen Klang, der die Stücke noch eindrucksvoller machte.

Die Zusammenarbeit beider Orchester besteht schon seit mehreren Jahren. Wir arbeiten seit 2016 mit Decapoda zusammen. Alle Besuche wurden von Lenka Barvínková organisiert. Es ist großartig, hier zu sein, weil alle offen und freundlich sind. Vor acht Jahren waren sie zum ersten Mal hier und seitdem besuchen wir uns einfach gerne gegenseitig. Wir harmonieren sowohl musikalisch als auch menschlich.

Die langjährige Zusammenarbeit zwischen den Orchestern hat zu einer tiefen Freundschaft geführt. Lenka Barvínková, die Organisatorin der Besuche, wurde für ihre Bemühungen und ihr Engagement gelobt. Die Musiker schätzen die Gelegenheit, voneinander zu lernen und gemeinsam zu wachsen. Die gegenseitigen Besuche haben nicht nur musikalische, sondern auch kulturelle Brücken gebaut, die die Teilnehmer bereichern und inspirieren.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Stück. Wir haben Korsakows "Spanische Capriccio" vorbereitet, aber es ist ein Arrangement, nicht das Original. Wir haben dieses Stück bereits in Deutschland mit dem Dirigenten vereinbart. Die Musik wurde mit langem Applaus belohnt.

Das gemeinsame Stück, Korsakows "Spanisches Capriccio", war der krönende Abschluss des Abends. Das Arrangement, das speziell für diese Aufführung erstellt wurde, zeigte die Talente beider Orchester und ihre Fähigkeit, harmonisch zusammenzuarbeiten. Der langanhaltende Applaus und die stehenden Ovationen waren ein Beweis für die herausragende Leistung der jungen Musiker und die emotionale Wirkung ihrer Darbietung.

Vorhang auf für „In Libris Liberta“!

Die Theater-AG der Mittel- und Oberstufe beeindruckte noch vor dem Start in die Pfingstferien mit zwei tollen Aufführungen ihres Stücks „In Libris Liberta“, das von KS1-Schülerin Mia Danner selbst geschrieben wurde.

„In Libris Liberta“ („In Büchern ist Freiheit“) spielt gegen Ende des Mittelalters. Ein geheimer Bund hat es sich zum Auftrag gemacht, die Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen. Um Bildung zu einem Gut für alle zu machen, wollen die Mitglieder des Bunds Bücher aus der größten Bibliothek des Landes stehlen. Edith soll dafür dem heimtückischen Verwalter der Bibliothek, Richard Morgan, schmeicheln, um an einen Schlüssel zu gelangen, doch, wie es das Schicksal will, verliebt sie sich in ihn. Eine Reihe von unglücklichen Ereignissen kostet den Bund Mitglieder und Verbündete. Wie in jeder guten Geschichte stirbt auch der Bösewicht - nur diesmal nicht zum richtigen Zeitpunkt.

In kompletter Eigenregie studierten die 16 Schülerinnen und Schüler ihr Stück ein, angeleitet von den KS1-Schülerinnen Laura Haas und Mia Danner. Routiniert und mit viel Spielfreude standen die Akteure auf der Bühne im Theater im Deutschen Haus. Stolz nahmen sie nach dem dramatischen Ende den Applaus des beeindruckten Publikums sowie die schokoladigen und süßen Geschenke vom Team des Theaters im Deutschen Haus und der TSG-Schulleiterin Christiane King entgegen.

 

Die Theater-AG (Kl. 8- KS1) spielt "In Libris Liberta"!

Erfolgreiche St. Georgener Geschwister beim Landeswettbewerb

Die Geschwister Luisa (13) und Claudio (9) Santalucia aus St. Georgen haben beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Balingen den dritten Platz erreicht. „Schüler experimentieren“ ist die Juniorsparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“. Hier stellen Schülerinnen und Schüler ab der vierten Klasse bis zum 15. Geburtstag in verschiedenen Gebieten der Naturwissenschaften ihre eigenen Projekte vor. Für den Landeswettbewerb haben sich bei den 11 Regionalwettbewerben in Baden-Württemberg jeweils die Erstplatzierten in den verschiedenen Sparten qualifiziert. In Balingen wurden so insgesamt 50 Projekte in sieben verschiedenen Fachbereichen vorgestellt.

Im Februar haben sich Luisa und Claudio mit ihrem Projekt „Das Geheimnis der Zaubertinte“ im Regionalwettbewerb in Tuttlingen gegen die Konkurrenz im Fachbereich Chemie durchgesetzt und mit dem Regionalsieg das Ticket für die Teilnahme am Landeswettbewerb gelöst. Luisa besucht die 8. Klasse des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums, Claudio ist in der vierten Klasse der Rupertsbergschule und gehörte damit zu den jüngsten Teilnehmern des Wettbewerbs. Die beiden konnten auch beim Landeswettbewerb überzeugen und erreichten sogar das Treppchen. Am Ende wurden sie mit dem dritten Platz im Fachbereich Chemie belohnt und erhielten dazu noch zwei Sonderpreise. Mehrere Monate hatten sie an ihrem Projekt getüftelt und Luisa hatte für die Teilnahme am Wettbewerb sogar auf die Teilnahme am Frankreich-Austausch der Schule verzichtet.

In ihrem Projekt untersuchten die beiden Jungforscher, wie die „Zaubermaler“ funktionieren. Dies sind Fasermalstifte, die beim Übermalen mit einem farblosen Zauberstift die Farbe ändern. Sie schafften es, hinter das Geheimnis der Zaubermaler zu kommen, und stellten sogar eigene Zaubertinten her. Dazu nutzten sie z.B. Rotkohlsaft, der bei der Reaktion mit Zitrone oder Natron die Farbe ändert. Mithilfe weiterer Farblösungen, z.B. aus Rosenblüten, Gerberablüten oder Safran, gelang es ihnen, Zaubertinten in vielen verschiedenen Farben herzustellen.

Das Abitur 2024 hat begonnen

Mit der schriftlichen Abiturprüfung im Fach Biologie startete nun der TSG- Abiturjahrgang 2024 in die knapp zweiwöchige Prüfungsphase. Am ersten Prüfungstag mussten 18 Schülerinnen und Schüler von den insgesamt 45 Prüflingen in ihrem Leistungsfach Biologie antreten.

Begrüßt wurden sie in der Mehrzweckhalle von Schulleiterin Christiane King und ihrem Stellvertreter Alexander Mosbacher. Neben Müsliriegel und Apfel lag auch auf jedem Tisch ein Glückskäfer parat, wobei alle Abiturienten zusätzlich mit reichlich Proviant für die viereinhalbstündige Prüfungszeit ausgestattet waren.

„Bewahrt die Ruhe und nehmt euch Zeit zum genauen Lesen der Aufgabenstellungen“, gab Christiane King den Schülern noch mit auf den Weg, bevor dann pünktlich um neun Uhr die Aufgaben gesichtet werden durften und das konzentrierte Arbeiten begann.

Wir wünschen allen Abiturientinnen und Abiturienten viel Erfolg und gute Nerven in der Prüfungszeit!

Frankreich-Austausch: Bretagne

Fahrt in die Bretagne am Montag, den 8. April um 23:30 Uhr

Nochmals Abschied von den Eltern nehmen bevor es auf nach Frankreich geht. Alle sind hellwach. Die Türen vom Bus schließen sich. Es geht los. Eine lange Nacht im Bus steht bevor. Dann setzt der Bus sich in Bewegung. Ein paar Mal halten wir an Raststätten, um auf die Toilette zu gehen und uns ein bisschen bewegen zu können. Im Bus wird viel geredet, gelacht und auch geschlafen. Wobei das mit dem Schlafen nicht so gut geht. Es ist schwierig eine bequeme Position zu finden und wenn man eine hat und man endlich einschläft, schläft auch das Bein oder der Fuß nach dem Aufwachen.

Dienstag 06:00 Uhr

Manche wachen auf während andere noch schlafen und wenn man in der Nähe von Lena sitzt, hört man auch gleich die Frage: "Wann frühstücken wir endlich was?" Später kommt auch schon die Ankündigung, dass wir bald Paris erreichen. Sobald wir Paris erreicht haben, schauen auch schon die ersten nach dem Eiffelturm. Den sieht man allerdings nicht, stattdessen sehen wir Fabriken, Baustellen, ein paar Hochhäuser und einen großen breiten Fluss. Nach einer Weile im Stau stehen, sehen wir auch schon die ersten Attraktionen. Der Louvre, die Assemblée Nationale mit den bunten Statuen für die olympischen Spiele, die dieses Jahr dort stattfinden, die ersten "Boulangeries" mit den leckeren Croissants und Eclairs, Notre Dame an welcher immer noch hart gearbeitet wird, den Grand Palais mit der Grand Alexandre Brücke davor, les Invalides sehen wir und schlussendlich taucht die Spitze des Eiffelturms auf. Wir fahren auf einen Parkplatz zu direkt neben dem Eiffelturm, doch dann stehen wir vor ihm und er ist zu! Also noch eine Runde drehen, um ein Parkplatz zu finden, und noch eine. Als wir das dritte Mal am gleichen Gebäude vorbei kommen, haben wir endlich einen Parkplatz. Sobald wir stehen, machen wir uns bereit und steigen aus. Auf geht's zur Anlegestelle des Bootes. Dort stehen wir auf dem Gehweg, bis uns ein Mann zum Eingang leitet. Problem: Wir stehen ohne Lehrer da. Irgendwann stehen sie plötzlich wieder da, mit Tickets in der Hand. Dann heißt es: Rennen! Das Boot legt in 3 Minuten ab und fast 40 Schüler + die Lehrer müssen noch durch ein halbes Labyrinth aus Stangen. Wir hetzen durch und sind gerade noch rechtzeitig auf dem Boot. Während der Bootsfahrt können wir uns erstmal entspannen und uns den Wind um die Ohren wehen lassen. Vom Boot aus sehen wir viele Sehenswürdigkeiten. Nach der Bootsfahrt geht es erstmal vor den Eiffelturm, worunter gerade schon ein Stadion für Olympia aufgebaut wird. Gleich nachdem wir ihn kurz sehen, gehen wir zu einer großen Brücke, um ein Gruppenfoto zu machen. Dann geht's auch schon wieder ab in den Bus und weiter in die Bretagne.

Dienstag 19:00 Uhr

Wir kommen endlich in Carhaix an und werden herzlich willkommen geheißen von unseren Gastfamilien. Und dann geht es auch schon los zu den Gastfamilien.

Anne-Sophie, Lena, Nicolai, Alessandro 


1. Schultag in Carhaix am Lycée

Unser Tag fing um 6.15 Uhr in Huelgoat an. Demnach mussten wir mit dem Bus nach Carhaix zum Lycée (Gymnasium) fahren, denn um 8.00 Uhr fing die erste Stunde an. Überraschenderweise benutzt das Lycée eine irische Melodie als ihre Schulglocke. In der Geschichtsstunde ging es um die ökologische Verteilung in Frankreich.

Als nächstes folgte der Physik-Unterricht, der sich nicht sehr von dem in Deutschland unterscheidet. Wir berechneten verschiedene Aufgaben zu den Meridianen und der Sonneneinstrahlung auf die Erde.

In der dritten Stunde hatten wir Englisch.
Die Klasse hatte ihre Klassenarbeit zurückbekommen. Nach der Verbesserung mussten wir das Hörverständnis üben, indem wir eine Audiodatei angehört haben und ein Arbeitsblatt mit Fragen dazu beantworten mussten. Es ging um die Geschichte der Waffengesetze in Amerika. Dafür waren wir im Computerraum. Von der Lehrerin haben wir bunte Kopfhörer bereitgestellt bekommen. Ich fand es ziemlich einfach, aber das ging nicht allen so.

In der vierten Stunde hatten wir Geopolitikunterricht. Das Thema waren Diktaturen (Chile, Portugal, Spanien) und die heutige Lage/der Weg zur Demokratie.
Erstaunlicherweise konnte man die Lehrerin gut verstehen und es war nicht schwer, dem Unterricht zu folgen, unter anderem, da viele geschichtliche oder politische Begriffe auf Deutsch oder Englisch sehr ähnlich sind.

Ein Unterschied zu unserem Unterricht ist die Länge der Stunden. Während bei uns eine Schulstunde 45 Minuten lang ist, dauert in Frankreich eine Stunde ca. 55 Minuten. Dies führt dazu, dass man vormittags nur bis zu 4 verschiedenen Fächern hat.

Heute Nachmittag hatten wir keine Schule, da die Franzosen keine Nachmittagsschule haben. Stattdessen verbrachten wir den Nachmittag gemeinsam mit unseren Gastfamilien, und besichtigten Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das „Vallée des Saints“.

Insgesamt war der Tag im Lycée spannend und es war interessant zu sehen, wie der Schulalltag anderer Schüler aussieht.

Jule, Inka, Amelie, Laura


1. Schultag im Collège in Carhaix

Heute war unser erster Tag in Carhaix. Unser Tag begann mit einem Schulbesuch am Collège in Carhaix. Uns ist aufgefallen, dass die Schule komplett eingezäunt ist und generell sehr streng wirkt. Was für uns ungewohnt war ist, dass alle Schüler auf dem Pausenhof warten bis sie vom Lehrer abgeholt werden.  Außerdem hat jeder Lehrer ein Zimmer, zu dem die Schüler kommen und die Schulstunden gehen 55 Minuten. Zudem hat die Schule keine richtige Sporthalle, weshalb die Schüler oft draußen Sportunterricht haben. Nachdem wir um 11 Uhr aushatten, gingen wir in einer Gruppe zu McDonalds. Anschließend gingen wir zu einem Spielplatz, um die Zeit bis das Schwimmbad öffnet zu vertreiben. Um 15 Uhr gingen wir dann in ein Schwimmbad, obwohl sie uns anfangs nicht reinlassen wollten, da wir eine zu große Gruppe waren. Am Ende haben uns die Bademeister verboten zu rutschen, da mehrmals mehrere Personen gleichzeitig rutschten. Um unseren Magen zu füllen, gingen wir zu einer sehr leckeren Bäckerei. Heute haben wir die französischen Austauschpartner besser kennengelernt und neue Freunde gefunden. Insgesamt war der Tag sehr spaßig und wir haben viel miteinander erlebt.

Linus und Leon


1. Schultag im Collège in Huelgoat

Heute haben wir den ersten Tag im Collège Jean Jaurès in Huelgoat verbracht. Wir wurden in Zweiergruppen verschiedenen Klassen zugeteilt und hatten die Möglichkeit in diesen Unterricht reinzuschauen. Dabei ist uns aufgefallen, dass die gesamten Regeln strenger sind, als bei uns in Deutschland. Außerdem kann man die Schule nur durch ein Tor betreten, wo am Eingang Lehrer stehen. Wenn die Schüler zu spät kommen, stehen sie vor verschlossener Tür und müssen erst klingeln, um rein zu kommen. Dies ist zwar strenger als bei uns in der Schule, aber die Lehrer und Schüler sind trotz allem sehr nett und gastfreundlich. Den restlichen Tag haben wir dann noch in unseren Gastfamilien verbracht. Wir alle haben viele schöne gemeinsame Momente gesammelt und einen tollen Tag mit Ausflügen mit den Familien verbracht.

Colline, Caitlin, Karina


Ausflug nach Brest am 11. April 2024

Dieser Morgen begann mit einem Blitzstart.
Der Aufbruch nach Brest war später als der Schulanfang, deshalb konnten wir später aufstehen, dachten wir.

Schließlich standen wir an der Schule und alle wuselten emsig herum. Wir starteten in Carhaix, alle Schüler der Schule, deutsche und französische, saßen in den zwei Busen.
In Huelgoat dann stiegen alle restlichen Schüler ein, die Fahrt konnte beginnen.
Als wir kurz vor Brest über eine Brücke fuhren, war es ein bisschen neblig, weshalb wir das Meer nur auf der Rückfahrt bewundern konnten.

Schließlich kamen wir am Océanopolis an. Wir stiegen aus, schulterten unsere Rucksäcke und stapften los. Die Lehrer teilten uns in zwei große Gruppen ein, die eine startete im Tropen-, die anderen im Polarpavillon. Wir waren zuerst im Tropenpavillon, dort sahen wir Nemo und Dori in einem flachen Becken, die nach Nemos Vater suchten. 

Das nächste Becken war etwas größer, um genau zu sein, war es zwei Etagen hoch, jedoch nicht besonders breit. In dem Becken schwammen Haie, ein Rochen und größere Fische, man konnte von oben durch eine Glasscheibe sehen, aber auch von unten. 

In einem kleinen Becken in der Nähe wurden die Junghaie aufgezogen.
Eine Ecke weiter konnte man eine Koralle sezieren, indem man mit den Händen das tat, was einem vorgemacht wurde. Ein Computerbildschirm vor einem zeigte was man gerade machte. Es sah bestimmt lustig aus, wie drei Jugendliche in einem Raum stehen und in der Luft herumfuchteln. Als nächstes kam ein Raum mit Tropenbäumen und getupften Rochen (giftig!), außerdem Piranhas und ein kleiner Wasserfall.

Nach dem Tropenpavillon trafen wir uns alle in einem großen Zelt, um zusammen zu essen.
Nach dem Essen tauschten die Gruppen die Räume, wir gingen zuerst den Otterpfad entlang und bewunderten die Otter in ihrem Außengehege. Wir beschlossen, dass in uns allen ein Otter schlummere, da sie sehr entspannt auf dem Wasser herumdümpelten.

Nachdem wir uns von den Ottern losgerissen hatten, gingen wir in die Polarzone.
Als erstes konnte man ausgestopfte Vögel sehen, gleich danach quicklebendige Pinguine.
Das nächste Becken war ebenfalls groß, wurde aber nur von drei Tieren bewohnt. Zwei Robben, die nicht besonders fotogen waren und eine sehr dicke Robbe, die den Platz für zwei einnahm. Während die zwei dünneren ganz unten am Boden entlang flitzten und die Glasscheiben scheuten, war die dritte Robbe immer unmittelbar in der Nähe von einer Scheibe. Sie paddelte immer auf und ab, immer auf einer Stelle, hoch und runter. Von oben sah sie aus wie eine Boje.
Das letzte Tier in diesem Bereich war ein ausgestopfter Eisbär, der einen neugierig von einem Eisfelsen herab betrachtete.

Nachdem alle die Rundgänge beendet hatten, fuhren wir noch ein Stück mit dem Bus und durften dann in Kleingruppen eine Stunde lang durch Brest laufen.

Inge, Amelie, Paulina


Ausflug nach Quimper / La Pointe de la Torche am 12.4.2024

Heute, am sonnigen Freitag, fuhren wir, deutsche Schüler/innen, in eine mittelgroße Stadt in Frankreich namens Quimper. In dieser Stadt gibt es viele alte Attraktionen, zum Beispiel die sehr große Kathedrale und andere Sehenswürdigkeiten. Die Schüler/innen machten dort eine Stadt-Rallye. Wir haben uns in kleine Gruppen aufgeteilt und haben zusammen kleine Aufgaben bearbeiten müssen, die wir dann abgegeben haben. Auch wenn uns viele Fragen bei der Stadt-Rallye schwerfielen, haben wir versucht, so viel wie möglich zu bearbeiten. Nachdem wir die Rallye gemeistert haben, hatten wir noch genügend Zeit, um uns die Stadt etwas genauer anzusehen. Luca, Finn und ich liefen in der Stadt herum und haben Crêpes gegessen. Als wir genug von Quimper hatten, wollten wir endlich mal ans Meer, denn wir waren ja nicht allzu weit davon entfernt. Da haben wir uns für eine kleine einstündige Rundwanderung entschlossen und waren auch mit den Füßen im Meerwasser. Danach sind wir bei überragendem Wetter wieder zurück zu unserem Bus zurückgelaufen, sodass wir am Abend pünktlich bei der Party in Carhaix in der Schule ankamen. Die Party war sehr toll und voll mit guter Stimmung. Als die Party vorbei war, halfen wir noch die Tische in den Nebenraum zu räumen und schon war unser langer, schöner Tag wieder vorbei. Dann wurden wir von den jeweiligen Eltern abgeholt und zurück in unsere Gastfamilien gebracht.

Magnus, Luca, Finn


Samstag, den 13.04.24

Am Samstagmorgen sind meine Austauschschülerin und ich aufgestanden und haben zusammen mit der Familie gefrühstückt. Danach haben wir zwei uns fertiggemacht, um zum Markt zu gehen, was wir dann zusammen mit dem Familienhund gemacht haben. Als wir dort waren, haben wir Käse und Erdbeeren gekauft, die wir auf dem Nachhauseweg schon mal probiert haben. Zuhause hat die ganze Familie zusammen Spiele gespielt während der Vater das Mittagessen vorbereitet hat. Diese Zeit in der Familie hat mir immer sehr gefallen, da es immer sehr witzig und laut zuging. Nach dem Mittagessen - es gab ein Reisgericht mit Fleisch - haben wir uns auf den Weg nach Concarneau ans Meer gemacht. Dort angekommen, waren wir ein bisschen bummeln und haben uns die Sehenswürdigkeiten angesehen. Am besten hat mir der Hafen gefallen. Es war wunderschön, man konnte direkt auf das Meer sehen und die scheinende Sonne hat dem Ganzen den letzten Schliff gegeben. Am Nachmittag haben wir ein Eis gegessen und waren noch in einigen Läden um einzukaufen. Ich habe mir eine Kette und ein Geschenk für meine Familie zuhause gekauft.
Danach gingen wir an den Strand und haben einen kleinen Spaziergang am Meer gemacht.
Eigentlich wollten wir in eine Crêperie gehen, um dort zu Abend zu essen, aber weil dort kein Platz mehr war, mussten wir eine Alternative suchen.
Wir haben dann beschlossen uns Pizza zu kaufen und diese am Strand zu essen. Das haben wir dann auch gemacht und es war super schön, weil wir dann auch noch den Sonnenuntergang genießen konnten.
Mia


Heute begann der Tag etwas lässiger. Wir durften ausschlafen, und den morgen mit Brettspielen und ein paar Computerspielen in unseren Gastfamilien genießen. Um kurz nach zwölf, gab es Mittagessen. Darauf folgte ein kurzes Päuschen mit ein bisschen Relaxing. Anschließend haben Joel und ich uns zufällig in einem Hochseilgarten getroffen, welcher sehr interessant aussah, weil es dort auch noch viele andere Dinge zu sehen und zu machen gab. Zum Beispiel konnte man Trampolin springen, Pony/Pferde-Reiten oder auch noch viele andere verschiedene Dinge für ein bisschen Adrenalin machen. Die verschiedenen Parcours im Hochseilgarten waren sehr spaßig, und wir hatten sehr viel Spaß. Am Hochseilgarten sind uns noch viele andere deutsche Austauschschüler, mit ihren französischen Austauschschülern begegnet. Nach dem Klettern durften wir den Tag mit ein paar kalten Getränken und einem gemütlichen Abendessen ausklingen lassen.

Liebe Grüße

Joel und Bastian


Für mich begann der heutige Morgen ein wenig später - ich war noch müde von den Tagen davor und entschied mich deshalb dazu, ein wenig länger zu schlafen. Also stand ich um 10 Uhr auf und nach zwei Milchbrötchen und einem Glas Apfelsaft, machten wir uns auf den Weg zum heutigen Ziel, der Presqu-île de Crozon, eine schöne Halbinsel direkt am Atlantik. Nach eineinhalb Stunden Fahrt von unserem relativ abgelegenen Bauernhaus war es dann soweit - das Meer direkt vor den Augen und den Meereswind direkt im Gesicht. Während der Hinfahrt herrschte (selternerweise) Sonne über dem Himmel, diese verschwand jedoch kurz nach unserer Ankunft. Wir waren besorgt, dass es regnen würde, schließlich blieben unsere Köpfe aber trocken. Ein paar kleine Felsen an diesem abgelegenen Strand nahe des Dorfes Aber boten sich als Sitzplätze an; ideal für unser kleines Picknick mit ein paar Chips, belegten Baguettes und Orangensaft. Ich sah den Sportseglern nach, die gerade ihr Training absolvierten und entlang des blauen Horizontes herumtrieben. Bemerkenswert waren auch die zwischen den Felsen der Küste versteckten Bunker: kleine Betonblöcke, Überbleibsel des Zweiten Weltkrieges und noch heute vor allem in dieser Region oft sichtbar. Nach der Erkundung des gesamten Strandes trieb es uns jetzt weiter - zur von Aber sichtbaren anderen Seite der kleinen Bucht, die ein wenig aktiver ist. Also fuhren wir hinüber und machten uns auf zum Strand. Hier war es deutlich mehr belebt, Kinder spielten, Menschen spazierten entlang der Küste. Wir knipsten ein paar Fotos und fuhren weiter. Nach circa 15 Minuten kamen wir bei der Großmutter von Glenn, meinem Austauschparter, an. Sie besitzt ein Grundstück ein paar Kilometer von der Küste und hat darauf einen großen Garten mit Apfel- und Kirschbäumen. An der Küste beginnen die Knospen, früher als weiter innen im Land zu blühen, weshalb die Blüte für die Bäume in diesem Garten schon beinahe vorbei ist. Uns wurden Kekse, Saft und Tee angeboten, und man unterhielt sich über alles, über das man eine Unterhaltung haben konnte. Das hielt für weitere zwei Stunden, dann war es auch wieder Zeit, nach Hause zu kehren. Die Rückfahrt dauerte eine weitere Stunde, und jetzt war auch der Abend angebrochen. Zum Abendessen gab es Pizza und als Dessert regionale Erdbeeren, die hier bekannt für ihre Qualität sind. In meinem Zimmer wird es jetzt dunkel, während ich diesen Eintrag für die Schulwebsite abtippe. Insgesamt ein langer, aber echt toller Tag, würde ich sagen.

Changhao


Ausflüge am Sonntag, 14.04.2024

Heute habe ich ausgeschlafen. Es war schön, lange bis 11 Uhr zu schlafen! Danach habe ich mich fertig gemacht und sie erzählten mir den Plan für heute. Um 13 Uhr ist dann der Freund (Leo) mit seinem Corres (Benjamin) von meinem Corres (Ewen) und seiner Mutter gekommen. Es war schön warm, deshalb haben wir draußen gegessen. Die Mutter von Leo konnte Deutsch und wir haben uns unterhalten. Danach sind wir in einen Kletterpark gefahren, wo ich dann auch viele Deutsche getroffen habe. Wir haben dann eine Anweisung bekommen und sind dann von etwa 14:30 Uhr bis 17:45 Uhr geklettert. Es hat sehr Spaß gemacht. Danach sind wir noch auf den Spielplatz gegangen und man hat sehr gemerkt, dass sich die Franzosen mehr an die Regeln halten als wir. Danach sind wir wieder heim und essen jetzt Pizza!
Max


Ich bin heute Morgen um 10 aufgewacht und habe mich angezogen. Um 12 Uhr gab es dann Essen. Es gab Barbecue und Potato Wedges. Nach dem Essen sind mein Correspondant, sein Vater und ich runter zum Bauernhof gefahren. Dort habe ich geholfen den Grubber anzuhängen. Danach sind wir aufs Feld gefahren und haben es bearbeitet für ungefähr zwei Stunden. Anschließend sind wir mit der ganzen Familie wandern gegangen in Huelgoat. Dort haben wir uns den See angeguckt und die Steinformationen. Es war ein sehr schöner Weg und eine noch schönere Landschaft. Nach dem Wandern haben wir noch Crêpes gegessen. Dann sind wir auch schon nach Hause und haben zu Abend gegessen. Danach ging ich ins Bett.

Florian


Viele TSG-Erfolge bei „Jugend forscht – Schüler experimentieren“

In diesem Jahr nahmen 16 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 8 des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums und ein Viertklässler der Rupertsbergschule aus St. Georgen am Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Tuttlingen teil. Insgesamt acht verschiedene Projekte wurden den Jurys vorgestellt und deren teils kritische Fragen souverän beantwortet – und das mit großem Erfolg. Die Geschwister Luisa (13) und Claudio (9) Santalucia gewannen mit ihrem Projekt „Das Geheimnis der Zaubertinte“ sogar einen ersten Platz im Fachbereich Chemie in ihrer Alterssparte und dürfen im April zum Landeswettbewerb nach Balingen fahren, um sich mit den besten Projekten aus ganz Baden-Württemberg zu messen. Sie haben es geschafft, aus Haushaltschemikalien, wie z.B. Rotkohlsaft oder einem Saft aus Rosen- oder Lavendelblüten, funktionierende Zaubermaler herzustellen. Die Farbe einer mit einem Zaubermaler gemalten Linie ändert sich, wenn man mit einem sogenannten Farbwechselstift darüber malt. Auch die für ihre Zaubermaler passenden Farbwechselstifte haben Luisa und Claudio hergestellt. Über einen zweiten Preis dürfen sich Tabea Fleig (11) und Fritzi Klausmann (11) freuen, die in monatelanger Arbeit eine selbst stehende Krücke entwickelt haben. Jeweils einen dritten Preis erhielten Laura Santalucia (12) und Friederike Mendler (12) für ihr Projekt „Total veralgt – Algenwachstum untersucht“ und Joshua Hujer (11) für die Entwicklung einer „Witzebox“. Öffnet man diese, so werden zuvor aufgenommene Witze erzählt. Luisa Santalucia, Lisa Gregortschek (12) und Jule Günter (11) möchten im Sommer untersuchen, in welchem Insektenhotel sich Wildbienen am wohlsten fühlen und haben deshalb eigene kleine Insektenhotels mit verschiedenen Füllungen gebaut. Diese Arbeit wurde mit dem Sonderpreis „Umweltschutz“ belohnt. Außerdem nahmen noch Lucy Kuhlmey (10) und Lotta Oehl (11) mit dem Projekt „Alles feiner Sand?“, Emilia Jahn (12), Julia Brucker (11) und Stella Dieterle (11) mit dem Projekt „Standfeste Gläser für blinde und sehbehinderte Menschen“ sowie Sophia Pfister (12), Laura Weber (12) und Marie Hülscher (12) mit dem Projekt „Gutes Raumklima dank Zimmerpflanzen?“ am Wettbewerb teil. Die Jungforscher und Jungforscherinnen erlebten gemeinsam mit ihrer betreuenden Lehrerin Birgit Santalucia zwei aufregende Tage in Tuttlingen und nahmen viele neue Eindrücke mit nach Hause.

 

 

„Tag der offenen Tür“ am TSG ermöglicht vielseitigen Einblick

Anfang März stehen für die Viertklässer die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen an. Entscheidungshilfe leistete nun das Thomas-Strittmatter-Gymnasium St. Georgen mit seinem Tag der offenen Tür. Von 10-13 Uhr stand am Samstag allen Interessierten das Schulhaus offen.

Nach der musikalischen Eröffnung der jetzigen Fünftklässler unter Leitung von Gabriel Berg begrüßte Schulleiterin Christiane King die zahlreich anwesenden Schüler und Eltern.

Sie berichtete, wie schnell sie sich am TSG als neue Schulleiterin eingelebt habe und schwärmte von der naturnahen Umgebung des Schulgeländes. Schule sei ein gemeinsamer Weg von Schülern, Eltern und Lehrkräften, hob sie hervor. Dazu gehöre auch, dass man sich selbst etwas zutraut – und einem etwas zugetraut wird. Die Grundschulempfehlung sieht sie als sehr wichtigen Hinweisgeber an: „Die Grundschullehrkräfte kennen ihre Viertklässler am besten, daher sollte man auf die Grundschulempfehlung und die Beratung durch die Grundschule vertrauen.“ Unentschlossene könnten zudem auch noch zum Schnuppern vorbeikommen und einen Tag in einer 5. Klasse miterleben.

Anschließend ging es für alle auf Erkundungstour, bei der viele aus der Schulgemeinschaft sie erwarteten. Die Eltern wurden von den Lehrkräften Dilek Gündogdu, Guido Santalucia und Jörg Zimmermann durch die Schule geführt. So konnten sie sich einen Eindruck über das große Schulgelände mit den anliegenden Sportstätten verschaffen.

Musikalisch ging es in der Stadthalle zu, wo das Profilorchester unter Leitung von Michael Berner probte. Fachvorträge zum naturwissenschaftlichen Profil, zum Musikzug, dem Club of Rome-Profil, den Fächern Mathematik und Deutsch sowie den Fremdsprachen informierten über Ziele und Anforderungen sowie Besonderheiten am TSG. Die Eltern- und Schülervertreter stellten Eltern- und SMV-Arbeit am TSG vor, sodass auch aus dieser Perspektive weitere Einblicke und Gespräche ermöglicht wurden. Die erst vor kurzem neu ausgestatteten Klassenzimmer mit ihren interaktiven Activeboards konnten in Aktion gesehen werden und beeindruckten.

Währenddessen waren TSG-Schüler mit den Viertklässlern auf eigene Faust im Schulhaus unterwegs. Ein Rätsel führte sie dabei von Station zu Station. Sehr beliebt waren die Mitmachstationen. In den NWT-Räumen konnte experimentiert werden und Schüler aus der Roboter-AG zeigten stolz ihre selbst gebauten Roboter. Die Theater-AG-Mitglieder Laura Haas und Zoé Christmann leiteten kleine Theaterübungen an, die mit viel Freude umgesetzt wurden.

Auch für das leibliche Wohl war dank der Bewirtung der neunten Klassen, die sich etwas für ihre anstehende Englandfahrt im Juni dazu verdienen wollten, bestens gesorgt.

Die konkrete Schulanmeldung erfolgt dann-möglichst mit vorheriger Terminvereinbarung- an den Anmeldetagen vom 05.- 07. März 2024. Eine Terminabsprache für die Anmeldung ist nach wie vor telefonisch unter der Nummer 07724-87140 möglich.

Fastnachtlicher Trubel am TSG

Auch in diesem Jahr ließ es sich das Thomas-Strittmatter-Gymnasium nicht nehmen, am Schmotzigen Donnerstag Fasnacht zu feiern. Viele Schülerinnen und Schüler kamen genauso wie die Lehrkräfte kreativ verkleidet in die Schule. Diese war von der SMV des TSGs am Vorabend zum diesjährigen Motto „Walt Disney“ bunt geschmückt worden. Im Laufe der vierten Schulstunde wurde der Unterricht dann von einer Lehrer-Schüler-Band musikalisch beendet. So tummelten sich viele Film- und Märchengestalten, wie etwa Captain Hook, Micky Maus, Shrek oder Schneewittchen in der Aula und tanzten fröhlich zu Partymusik. Die SMV hatte zudem einige Spiele vorbereitet, sodass die Zeit wie im Fluge verging, bevor es dann hieß: „Endlich Fastnachtsferien!“

 

Tag der offenen Tür

Abschluss-Challenge der Sparkasse Schwarzwald-Baar

Hallo zusammen,

wir als Kursstufe 2 des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen nehmen als eine von acht Abschlussklassen hier im Landkreis an der Abschluss-Challenge der Sparkasse Schwarzwald-Baar teil. Hierbei musste ein max. 60-sekündiges Video zum Thema „Weil´s um mehr als Geld geht“ produziert werden. Dieser Herausforderung haben wir uns angenommen und möchten euch bitten, unser heute gepostetes Video auf dem Instagram-Account der Sparkasse Schwarzwald-Baar (@spk.schwarzwald_baar) zu liken.

Hier der Link: https://www.instagram.com/reel/C2zuwafog06/?igsh=bG45azEyeXV2Nzc2

Alle Likes innerhalb der ersten 24 Stunden zählen zu 50% in die Gesamtwertung mit rein (die anderen 50% kommen durch die Sparkassen-Jury zustande) und bringen uns dem Hauptgewinn von 1.500€ für unsere Abikasse deutlich näher.

Also: Daumen drücken und liken, liken, liken!

VIELEN DANK!

Die Kursstufe 2 des Thomas-Strittmatter-Gymnasium

Elternsprechtag am 07. Februar 2024

Liebe Eltern,

der Elternsprechtag für die Klassen 6-9 findet am Mittwoch, den 7. Februar von 13:30 bis 18:00 Uhr statt.

Sie können ab Montag, dem 29.01. um 3:00 Uhr einen Termin bei den Lehrern reservieren, mit denen Sie gerne sprechen würden. Wir haben pro Termin mit einem 10-Minuten-Zeitblock geplant.

Die Terminreservierung findet online statt. Die dafür notwendigen Login-Daten erhalten Ihre Kinder im Laufe dieser Woche. Damit können Sie sich unter dieser Adresse https://www.otis-elternsprechtag.de/share/xberatung.php mit der Schulkennung „Eaabbbm“ sowie dem Geburtsdatum ihres Kindes (TT.MM.JJJJ) und dem ausgehändigten Passwort anmelden.

Bitte beachten Sie, dass Reservierungen oder Änderungen nur bis zum Sonntag, 04. Februar um 23:59 Uhr möglich sind.

Eine ausführliche Videoanleitung zum Login, der Reservierung und weiterer Komfortfunktionen finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZbrF6SoUsTo

Bei Problemen und Fragen stehe ich Ihnen gerne über meine Dienstemailadresse zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Jakob Mörtl

Einladung zum TSG-Weihnachtspunsch

Rund um die Feiertage kehren viele Auswärtige nach St. Georgen zurück, sodass sich bereits seit Jahren ein zwangloses Wiedersehen in der ehemaligen Schule etabliert hat: Am 26.12. findet von 11- 13 Uhr wieder der traditionelle Weihnachtspunsch in der Aula des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen statt. Eingeladen sind alle ehemaligen Schülerinnen und Schüler, die gerne mal wieder in Erinnerungen an ihre Schulzeit schwelgen und ehemalige Klassenkameraden und Lehrer wiedersehen wollen. Der Freundeskreis des TSGs organisiert dieses Treffen und wird von der Kursstufe 1 des Gymnasiums beim Ausschank von Glühwein und weiteren Getränken unterstützt.

1. TSG-Weihnachtsmarkt sorgt für viele strahlende Gesichter

Am Freitag endete der Unterricht für alle etwas früher, denn erstmalig fand am TSG ein Weihnachtsmarkt statt. Die Idee dazu hatte die SMV. So sollte die Vorweihnachtszeit dieses Jahr etwas bewusster angegangen werden und nicht nur im Klassenarbeitsstress untergehen. Alle Klassen hatten sich mit ihren Klassenlehrern besondere Angebote ausgedacht, sodass ein reichhaltiges Angebot in den weihnachtlich geschmückten Klassenzimmern entstand: Von Zuckerwatte, Brownies und Weihnachtsplätzchen, über Waffeln und Crêpes bis hin zu Kakao, Punsch und Schupfnudeln gab es eine sehr große Verköstigungsauswahl. Aber auch einige Aktivitäten zum Basteln und Mitmachen waren geboten: Kerzen konnten verziert, Nagelbilder selbst erstellt oder Schneeflocken gebastelt werden. Es gab Adventsspiele, Verlosungen und sogar eine Geisterbahn zu entdecken. Die Klasse 5a führte adventliche Sketche auf, erzählte Weihnachtswitze und sang gemeinsam „Ihr Kinderlein kommet“. Einige Schüler der Klasse 9a ließen in einem Bläserensemble gemeinsam mit ihrem Musiklehrer Gabriel Berg Weihnachtslieder im Schulhaus erklingen und vier Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen hatten sich für ein Cello-Quartett zusammengetan, um die Schulgemeinschaft mit ihrer Musik zu erfreuen.

Alle genossen die unbeschwerten und fröhlichen Stunden und freuten sich über die positive Resonanz, sodass man gespannt sein darf, ob sich hier eine neue TSG-Tradition entwickeln wird.

Vortrag von Jonas Deichmann am Do., 14.12, ab 1030 in der Stadthalle

Elternsprechtag am 16. November 2023

Liebe Eltern,

der diesjährige Sprechtag für die Klasse 5 findet am 16.11. von 14:00-17:00 Uhr statt. Dieser kann wieder in Präsenz durchgeführt werden.

Sie können ab Freitag, den 10.11. ab 3:00 Uhr einen Termin bei den Lehrern reservieren, mit denen Sie gerne sprechen würden. Wir haben pro Termin mit einem 10-Minuten-Zeitblock geplant.

Die Terminreservierung findet online statt. Die dafür notwendigen Login-Daten erhalten Ihre Kinder im Laufe dieser Woche. Damit können Sie sich unter dieser Adresse https://www.otis-elternsprechtag.de/share/xberatung.php mit der Schulkennung „Eaabbbm“ sowie dem Geburtsdatum ihres Kindes (TT.MM.JJJJ) und dem ausgehändigten Passwort anmelden.

Bitte beachten Sie, dass Reservierungen oder Änderungen nur bis zum 15.11. um 20:00 Uhr möglich sind.

Eine ausführliche Videoanleitung zum Login, der Reservierung und weiterer Komfortfunktionen finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=ZbrF6SoUsTo

Bei Problemen und Fragen stehe ich Ihnen gerne über meine Dienstemailadresse zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Jakob Mörtl

Tschüss, Frau Moser!

Langanhaltender Applaus, die ein oder andere verstohlene Träne und eine sichtlich gerührte Cordula Moser: Mit einer tollen SMV-Aktion haben sich die Schülerinnen und Schüler des TSGs von ihrer langjährigen Sekretärin verabschiedet. Kurz nach Beginn der fünften Stunde versammelten sich alle an den Geländern im Treppenhaus, herausgelockt aus den Klassenzimmern von den Klängen einer kleinen Abordnung des Profilorchesters. So schauten hunderte Schüler zu, als die überraschte Frau Moser von der SMV und deren selbstgebastelten Bannern und Plakaten mit vielen Dankbotschaften in der Aula empfangen wurde. Die Schülersprecherinnen Anne Berner, Beatrice Jäckle und Maria Rapp sowie Schülersprecher Simon Schneider überreichten Geschenke, um den nun endgültigen Abschied vom TSG etwas zu erleichtern.

Cordula Moser war für alle in der TSG-Schulgemeinschaft oft die erste Anlaufstation. Mehr als 20 Jahre war sie im Schulsekretariat tätig, unterstützte die Schulleitung in allen Belangen, hatte stets ein offenes Ohr für die großen und kleinen Sorgen von Kollegen und Schülern. Und so kommt es sicherlich nicht von ungefähr, dass auch etwa die Abiturjahrgänge Frau Mosers Verdienste in ihren Jahrbüchern immer besonders hervorhoben und sie des Öfteren als „unsere Heldin am TSG“ bezeichneten.

Tschüss, Frau Moser! Alles erdenklich Gute für Ihren weiteren Lebensweg! Wir werden Sie vermissen!

 

Lilith Jörg beeindruckt mit ihrem neusten Film „Randleben“

Eine wahrlich besondere Lernleistung präsentierte Lilith Jörg, KS2-Schülerin, im Oktober. Anstatt einer gewöhnlichen mündlichen Abiturprüfung hatte sie sich dazu entscheiden, einen Kurzfilm zu drehen und diesen als Wettbewerbsbeitrag beim Internationalen Film Festival „up and coming“ in Hannover einzureichen. In ihrem Film „Randleben“ ist eine ältere, obdachlose Frau die Hauptdarstellerin, die aufgrund eines Schicksalsschlags auf der Straße ohne Wohnung, Arbeitsplatz und Familie gelandet ist. Wie mit ihr umgegangen wird und inwiefern sich zunächst ein kleiner Hoffnungsschimmer abzeichnet, machte Lilith zum Thema ihres Films. Gedreht wurde mit der StopMotion-Technik. Dafür wurde eine eigens angefertigte Puppe zur Hauptstatistin und jede kleinste Veränderung ihrer Position wurde fotografiert. Unzählige Bilder aneinandergereiht entsteht so der Eindruck, als würde sich die Puppe bewegen – ein enorm zeitaufwändiges Vorgehen, das viel Geduld erfordert!

Neben dem eigentlichen Film galt es zudem, eine schriftliche Dokumentation anzufertigen, einen zehnminütigen mündlichen Vortrag zu halten und sich anschließend den Fragen der Prüfungskommission der Schule, bestehend aus Frau King, Herrn Mosbacher und Frau Buck, zu stellen. Dies alles meisterte Lilith mit Bravour.

Herzlichen Glückwunsch zu deinem Film! Wir drücken die Daumen für alle anstehenden Wettbewerbe!

Wer neugierig geworden ist: Der Film „Randleben“ ist auf YouTube (https://www.youtube.com/watch?v=7zsPkVK3tuA) abrufbar.

Eine-Welt-Abend am TSG: Bildung ohne Zukunft?

Eine beeindruckende und bemerkenswerte Organisationsleistung zeigten die Schülerinnen und Schüler des Club of Rome-Teams am TSG beim Eine-Welt-Abend in der Stadthalle. So stellten sie ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine und dachten auch an viele Kleinigkeiten, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Schulleiterin Christiane King und Lehrer sowie Club of Rome-Beauftragter Guido Santalucia würdigten dieses besondere Schülerengagement am Ende des Abends mit vielen lobenden Worten.

Das Profilorchester unter Leitung von Michel Berner eröffnete mit „Festival day“ von Mario Bürki sowie einem Auszug aus der Filmmusik zu „The lord of the rings“ den Eine-Welt-Abend, der schon seit vielen Monaten vom Club of Rome-Team vorbereitet worden war.

Patrik Bodonea, Mirjam Henger, Noemi Pop, Luca Theise und Maya Theise begrüßten als Club of Rome- Schülersprecher das zahlreich anwesende Publikum. Der Abend stand ganz unter dem Titel „Bildung ohne Zukunft? – Wie kann man Schule nachhaltig gestalten?“. Über diese Thematik wurde auch in der Talkrunde, moderiert von Mirjam Henger und Luca Theise, diskutiert. Oberstufenschülerin und Jugendgemeinderätin Selina Wagner forderte, dass mehr praktisches Wissen im Unterricht vermittelt werden sollte. Auch Digitalisierung nütze nur etwas, wenn deren Nutzung in der Schule gelernt wird. Der ehemalige TSG-Schulleiter und jetzige stellvertretende Vorsitzende im CoR-Schulnetzwerk Ralf Heinrich wehrte sich jedoch gegen eine weitere Aufblähung des Bildungsplans: „Die Zukunft ist so unberechenbar, dass man nicht alles im Bildungsplan berücksichtigen kann.“ Er forderte jedoch ebenfalls mehr Projekte im Unterricht, um „Bulimiewissen“ zu vermeiden. Allerdings widerspreche das aktuelle Prüfungssystem mit seinen schriftlichen Klausuren dem projektorientierten Unterricht. „Es fehlt im System an Mut“, kritisierte er.

Nicola Schurr, Sozialarbeiter in der Jugendhilfe und Mitglied des Kreistags, kennt viele Schulen und bemängelte, dass es an Ressourcen fehle. So nütze Digitalisierung an Schulen nichts, wenn es dann keine zuständigen Kräfte gibt, die für die IT-Wartung zuständig sind. Dem stimmte Christiane King, TSG-Schulleiterin seit diesem Schuljahr, zu. Es brauche in einer Kommune eine IT-Abteilung speziell für die Schulen. Auch andere Rahmenbedingungen müssten sich ändern, so müsse etwa der Klassenteiler deutlich heruntergeschraubt werden.

Nachdem das Profilorchester sich mit „Hollywood hills“ noch von seiner rockigen Seite gezeigt hatte, folgte mit einem eigens für den Abend geschriebenen und eingeübten Theaterstück ein besonderer Programmpunkt. Mirjam Henger und Luca Theise hatten seit April mit Sechst- und Siebtklässlern ihr Werk „Unsere Welt – Unser Zuhause?“ einstudiert. So wurde man in das Jahr 2050 versetzt, die Erde befindet sich am Abgrund. Eine Gruppe von Kindern reist durch die Welt und begegnet dort allerlei Problemen. Von Frankreich geht es nach Indonesien und von dort aus in die Arktis. Zu viel Müll, Erdbeben, Vulkanausbrüche und schmelzende Gletscher – die Probleme und Herausforderungen wurden anschaulich und beklemmend aufgezeigt. „Der Mensch behandelt die Erde, als gehöre sie ihm. Dabei sind wir nur ein kleiner Teil von ihr“, hieß es nachdenklich. Doch die Gruppe der Kinder wollen die Erde retten: „Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können wir die Welt verändern!“ Und so konnten am Ende des Theaterstücks in den selbst gedrehten Nachrichtenbeiträgen tatsächlich auch positivere Meldungen verlesen werden, da weitreichende Klimaschutzmaßnahmen von der Politik beschlossen worden waren.

Nach der Pause, in der viele Anwesenden sich mit Losen eindeckten, um bei der Tombola einen der tollen Preise zu ergattern, erwartete Santa Meyer-Nandi das Publikum. Eigens aus Paris angereist referierte die Umweltjuristin und Nachhaltigkeitsbloggerin, wie man selbst nachhaltig agieren kann. So sollte man sich selbst erst über die eigenen Werte und Visionen klarwerden und diese auch tatsächlich vertreten, um ein Gestalter des Wandels werden zu können.

Im Rahmen des Eine-Welt-Abends wurde dem TSG zudem noch die BNE-Plakette überreicht. Die Vertreterin des Regierungspräsidiums Freiburg, Swantje Armbruster, freute sich, das TSG nun als Vollmitglied des Schulnetzwerks BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) begrüßen zu dürfen.

Präsentation Elternabend am 09.10.

 

Bildung nachhaltig gestalten: Martina Braun zu Besuch am TSG St. Georgen

Anlässlich des Eine-Welt-Abends, der am kommenden Mittwoch stattfindet, besuchte Landtagsabgeordnete Martina Braun das Thomas-Strittmatter-Gymnasium. Auch wenn sie an dem Abend selbst verhindert ist, war sie neugierig auf die Club of Rome-Schule und deren Konzept. Die Schüler Luca Theise, Noemi Pop, Mirjam Henger, Maya Theise und Patrik Bodonea stellten als Club of Rome-Team Braun die Intention der Club of Rome- Schulen und Beispiele für nachhaltige Projekte vor. Seit vielen Monaten arbeiten sie bereits auf den Eine-Welt-Abend hin, der unter dem Thema „Bildung ohne Zukunft? - Wie kann man Schule nachhaltig gestalten?“ steht. Martina Braun bestärkt die engagierten Schüler, dass sie ein hochaktuelles Thema ausgewählt haben. Es müsse die Frage erlaubt sein, welche klassischen Inhalte in der Schulbildung reduziert werden könnten, um Neuem Platz zu bieten und globalen Herausforderungen gerecht zu werden. Sie sei froh, dass sich viele Jugendliche dafür interessieren, auch wenn Herangehensweisen wie die der „Letzten Generation“ fraglich seien. Braun bedauert, dass es erst viele Naturkatastrophen brauche, dass auch tatsächlich genügend Menschen zum Umdenken bereit seien.

Schulleiterin Christiane King äußerte sich im Gespräch positiv über ihre ersten Begegnungen an der neuen Schule: „Hier am TSG fällt mir auf, dass junge Menschen andere junge mitnehmen, die eigene Zukunft zu gestalten. Sich einzumischen, statt nichts zu tun, das ist der richtige Weg.“

Martina Braun gab Christiane King jedoch auch einige konkrete Wünsche mit: Modernes Lernen erfordere einen modernen Schulbau. Dass nach wie vor bis zu dreißig Fünftklässler in einer Klasse unterrichtet werden müssen, dürfe nicht sein. Und in der Bildungsplanung sollte mehr in die Schulen geschaut werden, anstatt ohne diese Bodenhaftung ganz oben Entscheidungen zu treffen.

Musik über Grenzen hinweg: Deutsch-tschechischer Austausch am TSG

Gleich in der ersten Schulwoche nach den Sommerferien stand für die Mitglieder des Profilorchesters des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen eine besondere Zeit an. So durften sie und ihr musikalischer Leiter Michael Berner das „Symfonický orchestr Decapoda“, ein Sinfonieorchester aus dem tschechischen Ústí nad Orlicí, begrüßen. Der Austausch mit diesem Orchester besteht schon seit 2016, nun reisten die tschechischen Musikerinnen und Musiker wieder in die Bergstadt. Untergebracht wurden sie bei Gastfamilien, sodass auch außerhalb des vielseitigen Programms private Begegnungen möglichen waren.

Neben dem Empfang von Bürgermeister Michael Rieger im Rathaus wurden viele Besichtigungen und Ausflüge organisiert, um den Gästen den Schwarzwald näher zu bringen. So wurde das Heimatmuseum „Schwarzes Tor“, das Phonomuseum, die Villinger Innenstadt und die Triberger Wasserfälle besucht. Zudem waren außer den Besuchen im Unterricht regelmäßige Proben vorgesehen, schließlich standen auch mehrere Konzerte an. Vormittags kamen die Jahrgangsstufen 5-7 des Gymnasiums sowie die Klassen 6 und 7 der Realschule in den Genuss von Schulkonzerten der tschechischen Gäste. Musikalisches Highlight war dann das Abendkonzert in der Stadthalle, das gemeinsam mit dem TSG-Profilorchester veranstaltet wurde. Hier zeigte zunächst das Gastorchester unter Leitung von Miluse Barvínková die ganze Bandbreite seines Könnens. Eröffnet wurde der Abend beschwingt mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms. Die russischen Komponisten waren mit Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ und Rimsky-Korsakovs „Capriccio Espagnole“ vertreten. Keine 20 km weg von Ústí nad Orlicí wurde Bedrich Smetana geboren, dessen „Polka von der verkauften Braut“ ebenfalls am Konzertabend erklang. Nachdem mit „Bohemian Rhapsody“ von Queen ein Ausflug ins moderne und rockige Genre erfolgte, wurde der erste Konzertteil mit dem „Radetzkymarsch“ beschlossen, der zum Mitklatschen animierte.

Das Profilorchester begann ebenfalls klassisch mit dem leichtfüßigen „Jazz Waltz“ von Schostakowitsch und „Salut d ́amour“ von Elgar. Rockiger wurde es dann mit einem Medley zu „Grease“, dem Erfolgsmusical der Siebziger Jahre. Nochmals die gesamte Klang- und Tempovielfalt konnte das Orchester mit ihrem Dirigenten Michael Berner bei John Miles ́ „Music“ darbringen, sodass das begeisterte Publikum die Musikerinnen und Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen lassen wollte. Die neue Schulleiterin Christiane King dankte für den musikalisch internationalen Abend.

Mit einer kleinen Abschiedsparty endete die erlebnisreiche Austauschwoche. Doch das nächste Wiedersehen wird nicht allzu lange auf sich warten lassen: Im Mai steht der Gegenbesuch der St. Georgener in Ústí nad Orlicí an, wo sicherlich viele spannende und musikalische Erlebnisse auf die Teilnehmer warten.

Einladung zum Eine-Welt-Abend

Neue Schulleiterin seit August: Christiane King


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