Aktuelles 2021 / 2022 s. a. DSB

TSG-Jahres- und Ferienkalender

Meldungen aus dem Schuljahr 2020-2021

 


Profilorchester zeigt ganze Bandbreite seines Könnens

 

Nach mehr als anderthalb Jahren Corona-Abstinenz war es nun mal wieder möglich, das Profilorchester des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums St. Georgen zu sehen und zu hören. Eingeladen hatte das Orchester unter der Leitung von Michael Berner im Rahmen eines Benefizkonzertes für den Freundeskreis für Behinderte St. Georgen. In der gut gefüllten Stadthalle präsentierten die Schülerinnen und Schüler mit dem Profilfach Musik ihre Probeergebnisse, denen der letzte Schliff noch in den Herbstferien auf einer Probefreizeit in Lindau verliehen wurde. Dem Eröffnungsstück „Yellow Mountains“ mit seinen getragenen Melodien folgte mit der Ouverture zu Rossinis Oper „Der Barbier von Sevilla“ ein klassisches Werk, das allen Registern feinste technische Präzision abverlangte. In die Siebziger Jahre wurde man mit dem Musicalmedley zu „Grease“ versetzt, welches mit seinen schwungvollen Hits wie „We go together“ zum Mitwippen und Zwischenapplaus animierte. Imposante Klanggebilde boten sich dann bei der Filmmusik „Lord of the Rings“, die sich mit tänzerisch leichten Passagen abwechselten. Mit dem Medley zum Kino-Dauerbrenner „James Bond“ endete das abwechslungsreiche und kurzweilige Konzert. Im Namen des Freundeskreises für Behinderte bedankte sich Frau Rosenfelder herzlich. „Ihr wart spitze“, lobte sie die jungen Musiker. Auch dank dieses Konzertes sei es möglich, im nächsten Herbst wieder eine Freundeskreis-Freizeit im Allgäu durchzuführen. Gerne spielte das Profilorchester noch die verlangte Zugabe und präsentierte dem begeisterten Publikum „Bohemian Rhapsody“ von Queen als gelungenen Abschluss.

 


Benefizkonzert für den Freundeskreis für Behinderte


Medien sicher und sinnvoll nutzen: Club of Rome-Digitalwoche am TSG

Wie professionelle Computerhacker vorgehen und welche Gefahren im Netz lauern können, stellte der IT-Sicherheitsexperte Erwin Markowsky den Schülern des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums in einem Vortrag anschaulich und spannend vor. In der Stadthalle demonstrierte er live, wie schnell Profis sich in fremde Netzwerke einschleichen können, um dann Bilder und Daten zu stehlen oder sich als eine andere Person auszugeben. Mit vielen praktischen Tipps zeigte er seinen Zuhörern auf, wie sie ihre digitalen Geräte sicherer machen können, sodass häufig bereits während des Vortrags das eigene Smartphone gezückt wurde, um die Sicherheitseinstellungen oder leicht zu knackende Passwörter zu ändern. So sollten Passwörter nie nur aus Wörtern, die im Wörterbuch zu finden sind, oder einfachen Zahlenreihen bestehen. Besser seien Buchstaben- und Zahlenkombinationen, die man sich mithilfe von selbst ausgedachten Sätzen und den jeweiligen Anfangsbuchstaben der Wörter leicht merken kann, riet der Experte.

Auch für das Urheberrecht und das Recht auf das eigene Bild sensibilisierte Markowsky die Schüler, indem er von Fällen erzählte, indem ein unüberlegt weitergeleitetes WhatsApp-Weihnachtsmann-Bild anlässlich einer scheinbar lustigen Aktion für Urheberrechtsklagen und Geldstrafen sorgte. „Überlege immer, ob das Bild wirklich dir gehört! Frage andere Personen auf dem Bild um Erlaubnis, bevor du es einfach verbreitest!“, appellierte der Profi-Hacker. Dass Bilder im Netz selbst bei vermeintlicher Löschung auch nie ganz verloren gehen und etwa in anderen Ländern in völlig anderen Zusammenhängen wiederauftauchen können, zeigte auf, immer gut darüber nachzudenken, bevor man etwas auf Instagram, YouTube, TikTok und Co. hochlädt.

Der Vortrag für die gesamte Schülerschaft war ein Baustein der Club of Rome- Digitalwoche am TSG, die mit einer Schulversammlung eröffnet wurde. Auch über den Ressourcenverbrauch und die CO2-Bilanz wurde an einem Schultag in allen Klassenstufen kritisch nachgedacht. Die Woche mündete in einem Pädagogischen Tag, an welchem die Lehrerschaft am Medienentwicklungsplan der Schule weiterarbeitete. Hierbei stellten zum Auftakt die Schülersprecher Cora Dietz, Céline Wälde und Simon Schneider ihren Lehrern Ergebnisse einer Umfrage zur Medienrealität von Kindern und Jugendlichen am TSG vor. Insbesondere seit der Corona-Pandemie sei die Häufigkeit der Nutzung und die Bedeutung im Alltag deutlich gestiegen. „Deutlich mehr Schüler halten digitale Geräte mittlerweile für unverzichtbar“, stellten die Schülervertreter fest. Inwiefern sich dies auch im Schulunterricht bemerkbar machen soll, debattierten die TSG-Lehrer im Anschluss ausgiebig.

 


Unvergessliche Tage im Donautal

Nach zwei Schuljahren war es nun endlich wieder möglich, ein Landschulheim durchzuführen. Die beiden achten Klassen des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums durften gleich zu Beginn des Schuljahres mit ihren Klassenlehrern Ekaterina Danieloglou, Markus Konegen, Rainer Neff und Christine Seckinger nach Leibertingen ins Donautal fahren. Dort wurden die Zimmer auf der Burg Wildenstein bezogen. Ein abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Achtung Natur!“ sorgte dafür, dass es nicht langweilig wurde. Neben unterschiedlichen Teamspielen gab es eine Orientierungswanderung, bei der immer ein Teil die gesamte Schülertruppe führen und den Weg zeigen musste. Karte und Kompass, aber auch die Beschilderungen im Wald halfen hierbei. Bei Sonnenschein wurde jeweils zu viert ein Kanu bestiegen und vorbei an imposanten Felsformationen 11 Kilometer von Gutenstein nach Sigmaringen gepaddelt. Da das Wasser doch schon recht frisch war, waren alle erleichtert, als kein Kanu kenterte und alle trocken ankamen. Weiteres Highlight war das Abseilen an der 15 Meter hohen Brücke bei der Burg Wildenstein. Nach einer Sicherheitsunterweisung kletterten die ersten Mutigen über die Brüstung, um sich langsam abseilen zu lassen. Auch wenn Corona durch die regelmäßigen Tests sowie die Maskenpflicht in den Gebäuden schon noch präsent war, genossen alle das unbeschwerte Zusammensein im Klassenverband nach vielen Monaten Fernunterricht.


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